Bahnhof Ringsheim / Anreise mit der Bahn

  • Ich reise sehr viel mit der Bahn. Allerdings fast immer nur die "großen Strecken" zwischen Städten mit ICE. Da bin ich sehr viel zufriedener als es der Volksmund mitunter glauben macht. Nürnberg - Berlin oder München - Hamburg würde ich nie wieder mit dem Auto machen. Das Problem ist doch die Lage des Europaparks bei diesem Thema. Man müsste eine schnelle Direktverbindung von einem gut erreichbaren Knotenpunkt haben (Strassbourg oder Freiburg) und ich denke, dass ist illusorisch. Kann man dem Park auch nicht vorwerfen.

    Ich war vor ein paar Jahren beruflich in Basel und habe es mit einem Parkbesuch kombiniert. Bin von Basel SBB mit dem Zug gefahren und war super zufrieden. Würde ich in Basel leben, wäre das tatsächlich die Reisemethode meiner Wahl.

  • Also so schlecht ist die Anreise mit der Bahn nun auch wieder nicht. Es gibt 2 ICE-Bahnhöfe mit Freiburg und Offenburg in der Nähe. Der Transport mit der Regionalbahn von dort nach Ringsheim/Herbolzheim funktioniert in der Regel auch reibungslos, ebenso der Bus.

    Von ca. 15 Besuchen im Jahr mit der Bahn funktionieren bei mir 12-13 Besuche reibungslos und bei 2-3 Besuchen kommt es zu einem Problem mit Bahn oder Bus. Wenn man mit dem Auto fährt kann man genauso in einen Stau geraten und steckt dann auch erstmal fest und kommt später an als geplant.

  • Natürlich muss die Bahnverbindung nach Rust besser werden, aber wenn wir alle sagen „Ich hatte einmal eine schlechte Erfahrung mit der Bahn" und deshalb nicht mit der Bahn fahren, dann ändert sich aufgrund stagnierender oder gar sinkender Fahrgastzahlen nie was.

    Klar muss sich da auch bei der Bahn was ändern, aber wir sollten uns da auch etwas ändern und auf etwas Bequemlichkeit verzichten.

    Ich würde sofort auf Öffentliche umsteigen um zur Arbeit und zurückzukommen... Ist leider deutlich teurer, unflexibler und unzuverlässiger. Letzteres hat nichts mit Bequemlichkeit übrigens wenig zu tun sondern im Zweifel mit Job-Erhalt :winking_face: 
    Und die Züge auf dieser Strecke sind leider immer übervoll. Schade eigentlich... :shrug:

    Ah ja, und bevor man mir mangelnde Erfahrungen bei meinen Aussagen vorwirft: Ich habe während der Schulzeit bis zum Abi Sonntags als Kundenbetreuer im Freizeitverkehr bei einem lokalen Bahnunternehmen gearbeitet und bilde mir ein, das ganz gut beurteilen zu können :)

    Von mir zum Park (138 km Straße) zum Park bräuchte ich übrigens 04:40 mit 7 Umstiegen - Hab ich U18 viel zu oft bedauert:bähhh:

  • So sicher ist Bahnfahren nun auch nicht, habe heute was gesehen...

    Zug kam an, immer noch an Rollen und Türen gingen auf, Fahrgäste mussten so ein/aussteigen, ähnlich wie bei nem Endlosride, ich mag daher persönlich Endlosrides nicht so wirklich.

  • Und was war wenn der Bahnsteig zuende geht? Ab ins Feld? Für gewöhnlich lassen sich die Türen erst entriegeln wenn der Zug komplett steht. Hat da vielleicht jemand die Notöffnung betätigt? Wo war dies denn, da würde ich gerne mal nachforschen. In solch einem Fall wird ein Zug normalerweise komplett evakuiert und aus dem Verkehr gezogen, das darf doch nicht sein!

  • Das Leben ist gefährlich und endet tödlich.

    Im Ernst, es kann überall und jederzeit etwas passieren, nicht mal zuhause ist man sicher.

    Der Sinn des Lebens ist nicht, die Wohnung aufgeräumt zu hinterlassen.

  • Und was war wenn der Bahnsteig zuende geht? Ab ins Feld? Für gewöhnlich lassen sich die Türen erst entriegeln wenn der Zug komplett steht. Hat da vielleicht jemand die Notöffnung betätigt? Wo war dies denn, da würde ich gerne mal nachforschen. In solch einem Fall wird ein Zug normalerweise komplett evakuiert und aus dem Verkehr gezogen, das darf doch nicht sein!

    Ne Fahrgäste sind so eingestiegen, Gera Süd, mitten aufm Bahnsteig

  • Für gewöhnlich lassen sich die Türen erst entriegeln wenn der Zug komplett steht.

    Aus erster Hand kann ich dir garantiertcsagen, das die Türen ca. unter 5-3 Km/h freigegeben werden können. Der Grund ist die Ungenauigkeit des Tachos. Vorgeschrieben wird die Freigabe erst nach vollständigen Stillstand, aber die Finger zind meisst schneller an der Freigabe als der Zug steht. Viele Lokführer machen dies um den Fahrgastwechsel auch ein wenig zu beschleunigen, wenn die Türen noch beim Rollen geöffnet werden. Und wenn die Notentriegelung betätigt wird, dann wird sofort eine Notbremsung eingeleitet. Aber das der Zug überhaubt nicht zum Stehen kommt darf nicht sein, da hat der Fahrer entgültig geschlafen.

  • Die Bahn ist, nach dem Flugzeug, das zweitsicherste Transportmittel. Die Straße ist der mit Abstand gefährlichste Verkehrsweg, also sowohl im Bus, dem Auto oder dem Motorrad. Aus einem Sicherheitsaspekt also nicht mit der Bahn zu fahren ist überhaupt kein gutes Argument, da man dann gar nicht mehr Mobil sein dürfte.

    Wobei hier ja auch gar nicht zur Diskussion steht, warum und ob man mit den ÖV anreist. Hier im Thread geht es ja um den Bahnhalt in Ringsheim, der auf ganzer Linie Verbesserungsbedarf hat.

    Da die Magsitrale ja total überlastet ist, wäre womöglich eine Idee für vermehrte Halte, dass man die Bahsteige von der eigentlichen Bahntrasse runternimmt und Züge, die in Ringsheim halten auf ein seperates Gleis lässt. Dafür wäre am aktuellen Standort logischerweise zu wenig Platz, da Ringsheim nun kein sonderlich langes Dorf wäre, sind die nächsten freien Flächen aber auch nicht so weit entfernt.

    Die Frage ist natürlich, ob das, im Zuge des Ausbaus der Rheintalbahn überhaupt Sinn machen würde.

    Einen direkten Bahnanschluss Rusts halte ich aufgrund der Lage generell für unrealistisch. Man wird keinen Zug in diese "Sackgasse" schicken. Schließlich könnte man die Bahn ja nichtmal bis Frankreich verlängern, da man dort nach wie vor die Taubergießen im Weg hat, die, meiner Meinung nach, unantastbar sind.

    Die ganze Situation ist Verkehrsplanungstechnisch einfach total verzwickt. Was aber sicher ist: In den nächsten 20 Jahren muss der Park schauen, wie man eine vernünftige Alternative zum Auto schafft. Einerseits aus Klimagründen, andererseits geht der Platz für Parkplätze ja allmählich auch aus.

    Habe aber, wie bereits erwähnt, nicht wirklich den Eindruck, dass ein großes Interesse am Ausbau der Alternativen Verkehrsmöglichkeiten nach Rust besteht

  • ...

    Die ganze Situation ist Verkehrsplanungstechnisch einfach total verzwickt. Was aber sicher ist: In den nächsten 20 Jahren muss der Park schauen, wie man eine vernünftige Alternative zum Auto schafft. Einerseits aus Klimagründen, andererseits geht der Platz für Parkplätze ja allmählich auch aus.

    Habe aber, wie bereits erwähnt, nicht wirklich den Eindruck, dass ein großes Interesse am Ausbau der Alternativen Verkehrsmöglichkeiten nach Rust besteht

    Frohes Neues an Alle!

    Die eine Lösung gibt es nicht. Eine bessere Anbindung des Bahnhofs in Ringsheim ist unabdingbar. Ich hoffe sehr auf Elektromobilität. Corona ist hoffentlich bald vorbei und ein E-Bus sollte dann auch nicht im Stau stehen. Seilbahnen, auch in Städten, sind eine Lösung die es lohnt zu diskutieren.

  • Tobi: Hast Du gekündigt, dass du dich traust, das böse Wort auszusprechen? :winking_face_with_tongue: Und dann noch ein Plan wo sie mitten durch den Ort geht :laugh3:

    Ganz ehrlich: ich finde die Idee mit dem bösen Wort die umweltfreundlichste Lösung.

  • Frohes Neues an Alle!

    Die eine Lösung gibt es nicht. Eine bessere Anbindung des Bahnhofs in Ringsheim ist unabdingbar. Ich hoffe sehr auf Elektromobilität. Corona ist hoffentlich bald vorbei und ein E-Bus sollte dann auch nicht im Stau stehen. Seilbahnen, auch in Städten, sind eine Lösung die es lohnt zu diskutieren.

    Hast du das selbst gebastelt? War "schön" ausverkauft?

    Bitte lass das doch einfach :aiiii:

    Danke :face_with_tongue:

  • Als Diskussionsgrundlage ist die Darstellung doch tiptop :thumbs_up:

    Wahrscheinlich würde bei der Projektierung einer Seilbahn über den Häusern eine Einspracheflut von Anwohnern folgen:winking_face:

  • Interessant wäre, was der maximale Abstand zwischen zwei Monorail-Stützen sein kann..dann könnte man sich die Seilbahn sparen und gleich die Linie Bahnhof Ringsheim-Rulantica Resort-EuropaPark Resort-Haupteingang EP-FrankreichResort realisieren. Dann noch in Frankreich und am Bahnhof Ringsheim Parkhäuser hin und fertig ist das Verkehrskonzept für das Resort und die umliegenden Orte

  • Ihr dürft bei der Verlängerung einer Monorail bis zum Bahnhof in ringsherum nicht vergessen, dass die A5 um zwei Spuren und die Rheintalbahn um zwei Gleise an der Autobahn erweitert werden. Das kann zwar noch 15 Jahre dauern, aber das ist schon in Planung und hat garantiert Vorrecht bei der Planung. Eine Monorail über Bahn und Autobahn bei den kommenden Größenordnungen und notwendigen Höhen über die Oberleitung dürften nicht einfach oder sogar planungsrechtlich unmöglich sein.

  • Und wenn man einen Teilbereich unterirdisch realisiert? Muss ja - mit einem Beispiel am alten Phantasialand-Jet - kein dunkler Schlauch sein, sondern kann für Thematisierung, Willkommensbotschaften und ein wenig Werbung genutzt werden.

    "Wir verhaften alle unsere Politiker, nachdem sie gewählt sind." - "Weshalb?" - "Das spart Zeit." | Terry Pratchett

    Lächle und sei froh, >>es könnte schlimmer kommen<<.

  • Ihr dürft bei der Verlängerung einer Monorail bis zum Bahnhof in ringsherum nicht vergessen, dass die A5 um zwei Spuren und die Rheintalbahn um zwei Gleise an der Autobahn erweitert werden. Das kann zwar noch 15 Jahre dauern, aber das ist schon in Planung und hat garantiert Vorrecht bei der Planung. Eine Monorail über Bahn und Autobahn bei den kommenden Größenordnungen und notwendigen Höhen über die Oberleitung dürften nicht einfach oder sogar planungsrechtlich unmöglich sein.

    unmöglich? Man kann ja einfach die Brücke der Strasse mit nutzen!?

  • Naja so einfach ist es dann auch wieder nicht..die Autobahn soll ja breiter werden und da wird eine neue Brücke für die Querstraße benötigt. Aber genau hier liegt auch die Chance. Man könnte die Brücke schon weit vor dem eigentlichen Autobahnausbau planen und bauen. Man weiß sicherlich wie breit diese sein muss. Und dann über die Brücke auch gleich die Trasse für die Monorail bauen, incl. der benötigten Statik.

    Ich kenne den Bahnhofhalt selbst nicht, aber was man so hört wird er viel von Regionalbahnen angefahren. Auch hier liegt eine Chance, den ÖPNV in der Gegend anzukurbeln.