Nachhaltigkeit im EP

  • Ich habe mal ein neues Thema erstellt, in dem über Nachhaltigkeit im Europapark diskutiert werden kann. So kann zm einen aufgelistet werden, in welchen BEreichen der EP nachhaltig wirtschaftet und wo vielleicht noch Verbesserungsbedarf ist. Ich habe bewusst einen neuen Thead eröffnet und nicht den "Vorschläge an die Parkleitung" Thread verwendet, damit hier ausführlicher diskutiert werden kann. Es spricht ja nichts dagegen, Vorschläge auch in den anderen thread zu kopieren.

    Als Grundlage habe ich hier den Nachhaltigkeitsbericht 2015 gefunden. Keine Ahnung, warum es keinen neueren gibt. Grundsätzlich gibt es natürlich ressourcenschonendere Freizeitbeschäftigungen als einen Freizeitpark - aber man kann ja dennoch versuchen, die Belastungen möglichst einzugrenzen.

    Klar wird, dass zum Thema Nachhaltigkeit vieles dazugehört. Zum Beispiel auch Verkehr, Energie, Müll, Wasser, Lärm, Personal, etc.

    Ich fange gleich mal mit meinen Eindrücken an:

    Energie:

    Wie schon an anderer Stelle erwähnt, empfinde ich manchmal die Temperaturen in den Gebäuden als zu hoch. Dies trifft in Warteschlangen aber auch in den Showlocations zu. Allerdings muss ich positiv anmerken, dass mir diese Saison z.B. in der Eishalle eine deutich niedrigere Temperatur aufgefallen ist. Ebenso war es in den letzten Tagen bei MAdame Freudenreich auch deutlich kühler. :klatsch
    Aber auch auffällig ist das Brennen von Beleuchtung am Tag. Das können Beleuchtungen von Vegetation sein (Bodenscheinwerfer), Lichterketten oder auch Laternen. Klar, dass nicht jede Lampe separat geschaltet werden kann und manchmal Schaltkreise für ganze Anlagen existieren. Dennoch finde ich, dass hier noch verstärkt drauf geachtet werden könnte.

    Müll:

    Ich denke, dies ist eines der sensibelsten Themen - denn zum einen betrifft es jeden und zum anderen kann man als Laie nicht wirklich einschätzen, was ökologisch sinnvoll ist. Aufgefallen ist mir hier, dass dieses Jahr der Glühwein und Punsch verstärkt in Plastik bzw .Schaumstoffbechern ausgegebn wird. Das finde ich grundsätzlich unmöglich und eientlich sollte die Verwendung von Bechern/Tassen/Gläsern selbstverständlich sein. Laut eines MA am Stand bei der Eisfläche gibt es an den "kleinen" Sänden keine Mehrwegbecher. Klar, logistisch ist es aufwändiger, neue Tassen zu bringen und gebrauchte Tassen zu spülen - aber es ist alles andere als unmöglich. Hier beginnt aber auch das Dilemma: Ist es wirklich umweltschonender, die Tassen zu spülen? Dabei hat man zunächst mal einen erhöhte Ressourcenverbrauch beid er Produktion der Tasse (wie oft muss diese verwendet werden, damit sich das rechnet), dann hat man Wasserverbrauch, Wasserverschmutzung, Einsatz von Spülmittel, Transport). Auch, wenn ich die Fakten zu diesen ganzen Punkten nicht kenne, wirken Mehrwegtassen auf mich deutlich umweltfreundlicher. Ich fände daher die Verwenudng von Mehrweggeschirr in der gesamten Parkgastronomie wünschenswert.
    Genauso verhält es sich mit Mülltrennung. So gibt es im Park mit wenigen Ausnahmen eigentlich nur Restmülleimer. Auch hier würde ich mir wenigstens eine Trennung von Verpackungsmüll wünschen, wobei auch hier wieder fraglich ist, was das letztlich bringt. So geistern ja auch Gerüchte umher, dass Plasikmüll unter Umständen genauso verbrannt wird, wie Restmüll. Und dann ist es fakisch egal, ob es vorher getrennt wurde.

    Verkehr:

    Das ist vielleicht eines der größten Themen - jetzt die Tage hat man mal wieder gemerkt, was für eine Belastung der Verkehr ist. Mit Rulantica wird es sicher noch schlimmer. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum es keine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrssysem gibt. Der Bus nach Ringsheim fährt alle Jubeljahre. Warum können nicht 4 Busse permanent nach Ringsheim und zurück pendeln, so dass man keinen Fahrplan braucht, sondern permanent von früh morgens bis spät Abends alle 10 bis 15 min einen Anschuss hat? Ebenso würde ich mir einen permanenten Busshuttle nach Freiburg (z.B. zum P&R nach Gundelfingen; muss ja nicht zum HBF sein) wünschen. Klar, das kostet Geld. Aber der EP hat m.M. nach eben auch eine Verpflichtung, die Belastungen gering zu halten - von daher fände ich eine signifikante Investition hier mehr als angebracht.

    So, hierbei belasse ich es jetzt mal. Bin gespannt auf Eure Beobachtungen, Ideen, Gedanken und Vorschläge.

  • Bezüglich dem Thema Müll. Durch die vielen "Ausländischen" Kunden wirst du das nicht hinbekommen.
    Kein Land trennt den Müll wie wir deutsche es tun. Die Franzosen schmeißen alles in einen Sack und bringen diese in Container bzw. Papier wird einmal wöchentlich abgeholt. Der Aufwand wäre im Nachinein viel größer.

    Jeder empfindet Temperaturen anders. Meiner Meinung nach war es teilweise zu Kühl dieses Jahr an den Attraktionen! Ich habe in Madame Freudenreich gefroren. Auch in der Zauberwelt ist es dieses Jahr verdammt Kühl!

    Zu dem Verkehr:
    Ich denke der Europa-Park hat hierauf auch nur bedingt einfluss. Jeder Besucher entscheidet selbst wie er anreisen möchte. Die Anbindung nach Ringsheim macht der Park nicht direkt. Diese werden durch den Verkehrverbund sowie der deutschen Bahn geregelt.

    Meiner Meinung nach ist der Europa-Park, wo er kann, Nachhaltig. Welcher Freizeitpark betreibt selbst Stromgeneratoren?

    Zuerst werden die Menschen das neue abstreiten, dann werden Sie es schlecht reden und schließlich werden sie so tun, als hätten sie es schon immer gekannt.

  • Wieso schreibst du "Ausländer" in Anführungszeichen :confused_face:
    Man tut sicher einiges- aber gerade was Müll für Einweggeschirr angeht, ist noch viiiieel Luft nach oben. Zum Glück wird der Spielraum hier gesetzlich stark eingeschränkt werden.
    Und was die Trennung angeht: ja, mag sein, dass es das im Auland weniger gibt. Aber das heißt nicht, dass man nicht trotzdem Plastik/Verpackungsmüll separat sammeln könnte. Sie haben ja auch separate Eimer für Pfandflaschen aufgestellt - und vielleicht schmeißen hier Ausländer auch nicht-nicht-Pfandflaschen ein. Aber trotzdem scheint es sich zu lohnen für den Park...

  • Da muss ich widersprechen, die Schweizer sind Recycling-Weltmeister

    Das betrifft aber nur die Wiederverwendung von Ressourcen und nicht die Mülltrennung an sich. Ich habe ja auch einige Zeit in der Schweiz gelebt und dementsprechend kann ich definitiv sagen, dass die Deutschen deutlich mehr auf Mülltrennung achten. Bei meinem Wohnort in der Schweitz wurde zum Beispiel nicht nach Bio-, Plastik- und Restmüll unterschieden.

    Unabhängig davon sehe ich Mülltrennung nur bedingt sinnvoll. Wir Deutsche meinen, wenn wir den Müll nur trennen, wäre das Klimaproblem gelöst. Fakt ist, dass der getrennte Müll ohnehin zu unrein ist, um ihn ohne weiteren Sortierschritt weiterzuverwenden. Bioabfälle werden mancherorts tatsächlich ohne weiteren Sortierschritt zur Kompostierung gebracht, was damit endet, das Plastik und Metalle in die Natur geworfen werden. Und natürlich könnte man die Menschen besser zur Mülltrennung erziehen, aber das kostet erstens wieder Ressourcen und ist zweitens in einem stellenweise doch sehr ignoranten "modernen Land" kaum umsetzbar.
    Des Weiteren muss den Verfechtern von Mülltrennung auch klar sein, dass schon die Trennung zusätzliche Ressourcen kostet. Statt nur einer Mülltonne werden drei oder mehr benötigt. Plastikmüll wird im gelben Sack (also Plastik das nur zur Entsorgung hergestellt wurde) gesammelt. Jede dieser Müllarten musss unabhängig voneinander abgeholt werden. Bei funktionierender Mülltrennung müsste das Sortierwerk auf die jeweilige Müllart umgestellt werden (Umrüstkosten).
    Und schlussletztendlich wird der meiste Müll in Deutschland eben nicht wiederverwendet, sondern verbrannt oder deponiert. Damit ist der eigentliche Grund für Mülltrennung so gut wie hinfällig.
    Noch nicht einmal die Verwendung von Bioabfällen für die Biogaserzeugung ist in Deutschland einfach. Ein Biokraftwerk darf in Deutschland entweder Frischware (z.B. Mais) oder Biomüll vergären. Da die konstante Versorgung mit hochwertigem Biomüll je nach örtlicher Lage nicht immer garantiert werden kann, wird vielfach Frischware verwendet.

    Bevor man das Thema Entsorgung weiter angeht, sollten erst einmal alle schnell durchführbaren Verbesserungen durchgeführt werden, wie z.B. das Verbot privater Feuerwerkskörper, was enorme Mengen Feinstaub einsparen würde.

    Den Europa-Park sehe ich (verglichen mit anderen Industriezweigen) eher positiv, da die Öffentlichkeitswirkung auch eine Selbstkontrolle mit sich bringt. Trotzdem muss aber auch ehrlich gesagt werden, dass ein Freizeitpark der Inbegriff von Ressourcenverschwendung ist - ebenso wie jede andere Unterhaltungsindustrie.

  • Thema Beleuchtung:

    Was ich dabei ziemlich seltsam finde, dass der Park offenbar immer komplett hell erleuchtet ist. Egal ob in der Nacht während alle Besucher den Park längst wieder verlassen haben oder auch in der Pause im Frühjahr vor der Sommersaison. Immer leuchten alle Wege- und Dekorations-Lampen auf voller Leistung, obwohl keiner sie braucht.
    (Dabei sieht man auch häufig diese krasse Lichtglocke/Lichtverschmutzung über dem Park, wie es sie sonst fast nur in Großstädten gibt.)
    Jetzt kann man natürlich sagen, dass vieles auf Leuchtdioden basiert, wie im Nachhaltigkeitsbericht auch erwähnt wird.

    Aber wenn man tausende oder zehntausende Lichtquellen betreibt, hat man trotzdem einen riesigen Energiebedarf, auch wenn sie auf Leuchtdiodenbasis sein mögen.
    Zaubern können auch LEDs nicht.

  • Das betrifft aber nur die Wiederverwendung von Ressourcen und nicht die Mülltrennung an sich. Ich habe ja auch einige Zeit in der Schweiz gelebt und dementsprechend kann ich definitiv sagen, dass die Deutschen deutlich mehr auf Mülltrennung achten. Bei meinem Wohnort in der Schweitz wurde zum Beispiel nicht nach Bio-, Plastik- und Restmüll unterschieden.

    Aber ums recyklieren gehts ja genau... Was bringt dir Mülltrennung ohne dass du die getrennten Werkstoffe wieder ihrem Kreislauf zuführst? Deshalb ist der Anteil wiederverwerteter Stoffe wohl der bessere Nachhaltigkeits-Indikator als das einfache Trennen von Müll. Das Trennen ist die Voraussetzung für das Recycling. Deshalb darf man davon audgehen, dass in der Schweiz ordentlich Müll getrennt wird, denn andernfalls würde es schwierig mit dem Weltmeister-Titel im recyclen.

  • zum Thema Beleuchtung...
    Das der Park durchgängig hell Erleuchtet ist kommt dem Wachschutz zugute und kann auch zum Einbruchs Schutz dienen...
    den Legenden nach sollen Gauner und Ganoven die Dunkelheit bevorzugen (think)

    Spaß ist...?
    Das was Du daraus machst!
    *hydra* Hydro 4 ever *hydra*

    - Leute lasst den Kopf nicht hängen !!!
    Ist schlecht für die Nackenmuskulatur ... :aiiii:

  • Zitat

    Was ich dabei ziemlich seltsam finde, dass der Park offenbar immer komplett hell erleuchtet ist. Egal ob in der Nacht während alle Besucher den Park längst wieder verlassen haben oder auch in der Pause im Frühjahr vor der Sommersaison. Immer leuchten alle Wege- und Dekorations-Lampen auf voller Leistung, obwohl keiner sie braucht.

    Das stimmt so nicht ganz.
    Die Weglaternen und viele Lichter an Attraktionseingängen sind nachts aus. Sieht man wenn man sehr spät mit dem EPE von den Hotels zum Hauptparkplatz fährt.
    Aber du hast recht, da brennt trotzdem noch einiges.

    Menschen glänzen durch ihre Schönheit ... Achterbahnen durch ihren Stahl !

  • Aber ums recyklieren gehts ja genau... Was bringt dir Mülltrennung ohne dass du die getrennten Werkstoffe wieder ihrem Kreislauf zuführst? Deshalb ist der Anteil wiederverwerteter Stoffe wohl der bessere Nachhaltigkeits-Indikator als das einfache Trennen von Müll. Das Trennen ist die Voraussetzung für das Recycling. Deshalb darf man davon audgehen, dass in der Schweiz ordentlich Müll getrennt wird, denn andernfalls würde es schwierig mit dem Weltmeister-Titel im recyclen.

    Natürlich ist die Mülltrennung eine Voraussetzung für Recycling, wobei ja egal ist, ob diese dann durch einen Müllverwerter passiert oder durch den Entsorger selbst. Ich habe lediglich gesagt, dass die Entsorger (also die Bürger) in Deutschland wesentlich mehr auf Mülltrennung achten. Wie die Trennung bei den Verwertern aussieht hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Letztendlich trifft der von dir zitierte Bericht nur die Aussage, dass in der Schweiz mehr Abfälle in wiederverwendbare Rohstoffe recyclt werden. Das liegt aber auch daran, dass bei uns (wie oben beschrieben) häufig nicht versucht wird den Müll zu recyclen.

  • Es gab da auf YouTube eine interessante Doku darüber, was Nachts im Park los ist. Leider finde ich sie nicht mehr. Es finden in der Nacht wohl einige Arbeiten oder Kontrollgänge statt, für die Licht benötigt wird. Unter anderem werden auch defekte Lämpchen bei den Attraktionen ausgetauscht.

    Einmal editiert, zuletzt von Showfan (28. Dezember 2018 um 17:50)

  • Es gibt in vielen Ländern inzwischen so moderne Müllsortierungsanlagen die viel besser und sauberer den Müll trennen können als das Privathaushalte können. Das problem in Deutschland ist allerdings, dass man so viel Geld in das Gelbe Sack System gesteckt hat ,dass es unrentabel ist dieses wieder abzuschaffen...
    Somit ist es eigentlich egal ob man richtig trennt, die Maschinen machen das inzwischen und wie gesagt sogar viel besser.

    Ausserdem trennt der EP seinen Müll selber, das weiss ich von den Horror Nights her.

    Was den Verkehr angeht, klar wäre es schön wenn alle 10 Minuten ein Bus fährt aber wozu ? Mittags bzw zwischen 11 und 16 Uhr sind die so gut wie leer die die jetzt fahren. Es wäre somit völlige Energieverschwendung wenn man da so viele durch die Gegend fahren lassen würde für nix.

  • Das Thema ist sehr interessant und aber ich zitiere mal einen Song von Alligatoah :


    Denn ich will gute Luft, ich bin naturbewusst
    Ich zahle auch den Preis, Flugzeugschmutz im CO₂-Fußabdruck

    Ich finde diese Line ist ein absolutes Sinnbild für die Doppelmoral vieler Menschen. Auf der einen Seite total auf Nachhaltigkeit machen, aber dann mit dem Flieger um die halbe Welt reisen um in Australien sich mit einem Koala ablichten zu lassen.

    Es gibt fast keine Aktivität mehr (außer vielleicht Bergwandern und mit dem Fahrrad zu entsprechenden Wanderrouten fahren) die nicht in irgendeiner Form Ressourcen belastet oder ähnliches.

    Bezogen auf den Europa-Park ist es natürlich kein Geheimnis, dass der Park unmengen an Müll produziert, viel Wasser und Strom verbraucht.

    Trotzdem sind mir schon einige Dinge aufgefallen:

    Die Ketchup Behälter sind schon seit einigen Jahren aus Papier/Pappe. Zuvor waren diese aus Plastik.

    Die Beleuchtung wurde größtenteils auf LED umgestellt.

    Die Bratwürste werden jetzt in ökologischem Papier serviert und nicht mehr auf so einer weißen Pappe.


    Ich finde man muss sich nicht über alles einen Kopf machen was Nachhaltigkeit angeht, sonst würde das Leben ganz schnell ziemlich langweilig werden. Trotzdem finde ich es auch wichtig, sich bewusst zu werden was manche Dinge für die Umwelt bedeuten und da ist momentan mein größter Ansatzpunkt das vermeiden von Plastikmüll. Deswegen verstehe ich nicht, weshalb man Glühwein ist solchen Styropor Bechern ausschenkt.

  • Außerdem - was bringt ein dichterer Bustakt, wenn die Züge nur halbstündlich/stündlich fahren?

    zum Beispiel, dass man flexibler ist und die Zugfahrt attraktiver wird. Wenn du jetzt den einen abgestimmten Bus verpasst, kannst du 1 h später fahren. Wenn der Zug verspätet ist, sitzt du 1 h in Ringsheim am Bahnsteig...

  • Das Thema ist sehr interessant und aber ich zitiere mal einen Song von Alligatoah :


    Denn ich will gute Luft, ich bin naturbewusst
    Ich zahle auch den Preis, Flugzeugschmutz im CO₂-Fußabdruck

    Ich finde diese Line ist ein absolutes Sinnbild für die Doppelmoral vieler Menschen. Auf der einen Seite total auf Nachhaltigkeit machen, aber dann mit dem Flieger um die halbe Welt reisen um in Australien sich mit einem Koala ablichten zu lassen.


    Genau deshalb fliege ich auch nicht. Und ich wünsche mir, das den Menschen mehr bewusst wird was ihr Tun für Konsequenzen hat. Ich erwarte ja nicht, das der Flugverkehr komplett eingestellt wird. Aber dass die Leute mal überlegen, ob der Wochenendtrip nach Malle wirklich sein muss...


  • Deswegen verstehe ich nicht, weshalb man Glühwein ist solchen Styropor Bechern ausschenkt.

    „Styropor Becher“ wie du sie nennst, also die guten alten US Styrofoam Becher verwendet man doch schon seit 2015 (?!?) nicht mehr und ist längst
    auf umweltverträglichere doppelwandige Pappbecher umgestiegen.


    Bitte bedenkt weiterhin, dass es für manche Sachen keine wirtschaftlich attraktive Alternativen gibt und es nicht am fehlenden Willen liegt.

    Das Holz-Besteck bei Walters Wurstbude kostet ein Vielfaches des normalen Palstikbestecks. Aber teurer werden darf ja auch nichts ohne Kommentar.

    :)

  • Da fällt mir noch ein, dass man vor zwei oder drei Jahren auch in der Taverna Mykonos von Plastiktellern und Plastikbesteck auf Porzellan bzw Metall umgestiegen ist.
    Der Wille und die Gedanken sind also durchaus da.

    Menschen glänzen durch ihre Schönheit ... Achterbahnen durch ihren Stahl !

  • Aber: Wenn man viel fliegt oder fliegen muss, besteht immerhin die Möglichkeit, den eigenen Anteil am produzierten CO2 durch eine Spende an zertifizierte Unternehmen auszugleichen. Das Geld, was man zur Verfügung stellt, wird dann zum Beispiel zum Aufforsten von CO2-speichernden Wäldern oder dem Aufbau regenerativer Systeme verwendet.

    Sowas wäre doch was für den Europa-Park: Wenn man eine Partnerschaft einrichten würde, bei der z.B. ein Euro pro Eintrittskarte oder pro bezahlter Parkgebühr an eine CO2-Kompensation ginge. Dann würde man aktiv etwas Gutes tun und könnte die Aktion werbewirksam vermarkten und damit bei vielen Leuten (und anderen Unternehmen) ein stärkeres Bewusstsein wecken.

    Es gibt auch jetzt schon Unternehmen, die CO2-neutral wirtschaften. Da gibt es zum Beispiel Brauereien, die klimaneutral produzieren. Wenn ich nicht irre zum Beispiel die Brauerei, die Club-Mate herstellt, wobei ich das jetzt gerade nicht verifizieren kann.


    Da der Europa-Park ein familiengeführtes Unternehmen ist, welches Rücksicht auf die kommenden Generationen der Familie Mack nimmt, kann es ja nicht in deren Interesse sein, jetzt durch den immensen Ressourcenverbrauch und das viele durch den PKW-Verkehr entstehende CO2 auf Kosten ihrer zukünftigen Kinder und Kindeskinder zu leben und ihnen später mal einen zwar funktionierenden Park, aber dazu eine zerstörte Umwelt zu vererben.

  • Fliegen ist echt so ein Ding.
    Hier auf der Insel kriege ich ja mit wieviele Leute superoft hin und her fliegen. Und dann stolz verkünden "für nur 20 Euro".
    Es kommt bei allen Fluggesellschaften oft zu massiven Verspätungen. Es ist einfach viel zu viel los in der Luft. Schaut Euch mal Flightradar an. Alles gelb über den Ländern der Erde. Das ist wirklich der Wahnsinn!