Bi sehr gespannt, was du erzählst Nomoco
Europa-Park als Arbeitgeber
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Das eigentliche Problem liegt nicht bei der Familie Mack oder ihrem Führungsstil, sondern vielmehr bei einigen Führungskräften auf nachgelagerten Ebenen. Diese verhalten sich gegenüber ihren Mitarbeitenden oft weder fair noch professionell. Statt als Vorbilder zu agieren, lassen sie ihre Position und ihr Ego spürbar heraushängen – als hätten sie sich über andere erhoben, nur weil sie eine höhere Funktion innehaben. Dieses Verhalten erzeugt ein Klima der Distanz, des Misstrauens und der Demotivation.
Gefordert wäre hier ein aktives, empathisches Management, das genau solche Dynamiken erkennt, transparent anspricht und korrigierend eingreift – ein Management, das regelmäßig das Gespräch mit den Mitarbeitenden sucht, zuhört, vermittelt und Missstände behebt, ohne dass Beschäftigte befürchten müssen, dafür Nachteile zu erfahren oder gar sanktioniert zu werden. Nur so kann eine wirklich gesunde und respektvolle Unternehmenskultur entstehen. -
Also ich arbeite in einem Metallunternehmen mit Betriebsrat, in der Gegend hier gibt es auch Unternehmen - Unternehmergeführt, die keinen Betriebsrat haben und versuchen mit anderen Mitteln so etwas zu erreichen und das Betriebsverfassungsgesetz zu umgehen, abzumildern.
Ich denke das größte Problem speziell bei Unternehmergeführten Unternehmen ist die Einsicht des Unternehmers, dass er nicht mehr allein die Entscheidungen treffen kann und darf, sondern der Betriebsrat dort ein Mitspracherecht hat.
Die Kosten für den Betriebsrat selbst sind für ein Unternehmen meist nicht der Hauptgrund, dass nicht zu machen.
Bei dem Umsatz, den der Europa Park macht sind das nicht der Hauptgrund.
Letztendlich ist es auch eine gesetzliche Verpflichtung, und die muss erfüllt werden. Das Problem ist eher, dass Dinge transparenter gemacht werden muss, und man vermutlich Angst hat, dass man nicht mehr alles so alleine gestalten kann, wie man möchte.
Der Betriebsrat hat ja zum Beispiel beim Thema Arbeitszeiten ein Mitspracherecht. Der Arbeitgeber darf also zum Beispiel nicht mehr alleine darüber entscheiden, wie die Schichtzeiten aussehen. Und aus den Bewertungen heraus ist das zum Beispiel ein Thema mit entsprechendem Konfliktpotential.
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Ich hatte mal einen Kunden, ca 80-100 Mitarbeiter. Zitat von der Geschäftsführung: "Wenn ich mitbekomme, dass hier einer einen BR gründen will kann derjenige seine Kündigung holen"
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Entscheidend sind nicht die Organisationsformen, sondern die Menschen, die ein Unternehmen leiten. Dabei lassen sie immer auch ihre eigenen Werte und ihr persönliches Menschenbild einfließen.
Ob ein Betrieb mit einem Betriebs-, bzw. Personalrat oder mit Mitbestimmung der Mitarbeitenden besser funktioniert als einer ohne, hängt von so vielen Faktoren ab, dass man das nicht pauschal beantworten kann.
Der Europa Park etwa hat eine sehr komplexe Personalstruktur. Viele Menschen arbeiten dort im Niedriglohnbereich. Hinzu kommt eine Sieben Tage Woche mit ungünstigen Arbeitszeiten. Unter solchen Voraussetzungen ist allgemeine Zufriedenheit kaum zu erreichen.
Am wichtigsten ist, dass sich Mitarbeitende wertgeschätzt, gesehen und respektiert fühlen. Wenn sie nur Forderungen hören und wie eine Nummer behandelt werden, entsteht kaum Wohlbehagen.
Ob das beim Europa Park als Arbeitgeber, bei der Inhaberfamilie und den Führungskräften so gelebt wird, kann ich aus der Ferne nicht verlässlich beurteilen – auch nicht anhand von Einträgen auf Kununu.
Auf Kununu kann ich allenfalls überprüfen, ob mein persönlicher Eindruck sich bestätigt oder nicht.
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Das Problem ist doch,dass ein Begriebsrat ein Unternehmen auch lähmen kann.
Ein Betriebsrat der ein Bindeglied zwischen der GL und den Mitarbeitern ist, kann positiv für beide Seiten sein.
Aber leider ist das häufig so, dass es eher ein Politikum ist und ein BR mehr darauf bedacht ist wiedergewählt zu werden, als auch mal auf Seiten des Unternehmers zu sein und seinen Kollegen zu sagen, dass etwas nun auch mal so sein muss.
Und da beginnt dann das Problem.
Daher wollen viele mittleren Unternehmen keinen BR....
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Und es steht ja allen frei zu kündigen und bei einem Unternehmen mit Betriebsrat zu arbeiten

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Und es steht ja allen frei zu kündigen und bei einem Unternehmen mit Betriebsrat zu arbeiten

Oh ja. Zum beispiel zu Trigwma

Na jetzt mal ernsthaft.
Man merkt doch als Kunde wie die Geamstimmung so ist. Nevative gl wirkt sich negativ auf das Verhalten der MA aus.
Und man merkt, ob es echte Freundlichkeit oder erzwungene Ffeundluchkeit ist.
Und im EP habe ich das Gefühl dass es echte Freundlichkeit ist. Insofern kann das Arbeitsklima nichf so schlecht sein.
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Die Schulungskosten wiederum finde ich keinesfalls überzogen, eher noch „abgerundet“.
Nur die reinen verpflichtenden Grundlagen: siehe IG Metall sind schon mal die 6 Kurse. Da ich kein IG-Metall Mitglied mehr bin (macht als Arbeitgeber in der Pflege und Vermieter auch kein Sinn) sehe ich zwar nicht mehr die Preise, aber die Preise bei der Konkurrenz z.B. Seminarteil 1 von 6 bei Betriebsräte-Bildung - oder eben gerne auch einzeln die 6 Grundlagenschulungen bei WAF-Seminar
Es sind nur für die 6 verpflichtenden Grundkurse schon über 6.000€ pro Betriebsratsmitglied, dazu eben die Hotelkosten die teilweise bei der IGM verpflichtend sind nochmal um die 5.000 bis 6.000€ und natürlich die bezahlte Freistellung die meist am teuersten ist und den Arbeitgeber bei 18 Arbeitstagen mal fast 1 Monatslohn entsprechen (22 Arbeitstage im Schnitt pro Monat - 1 Tag im Schnitt Feiertag pro Monat, - 2,5 Tage Urlaub pro Monat, durchschnittliche Krankentage schenke ich mal) und eben je nach Seminar mal Kleinmaterial etc…
Diese 6 Schulungen sind verpflichtend für jedes Betriebsratmitglied - also die 21 - nicht nur die freigestellten Mitarbeiter. Dazu kommt noch, dass die BR-Mitglieder auch freiwillig noch mehr machen dürfen und der Arbeitgeber trotzdem zahlen muss. Das heißt, realistisch betrachtet würde man bei der Größe des BR vom EP die freigestellten BR-Mitglieder noch auf den Kurs Betriebsverfassungsrecht Teil 4 für 2.500€ schicken müssen und mindestens noch BR-Wahl außerhalb des Wahlzeitraumes über 100 MA für rund 2500€.Da sind die 200.000 € Kosten pro Jahr schon gut gerechnet.
Klar braucht man nicht jedes Jahr die Grundkurse, aber zumindest jedes Jahr die Auffrischungskurse und die Grundkurse entsprechend alle 4 Jahre. Und wir reden da wie schon geschrieben vom absoluten Mindestmaß, da sind so Themen wie Compliance, Whistleblowing, Integration, LGBTQ, Minderheitenschutz, Frauenquote, etc. noch nicht mit abgedeckt, die noch on Top als Schulungen kommen würden.Ich bin seit 11 Jahren in einem Großkonzern festes Betriebsratsmitglied und war davor schon einmal in der JAV während meiner Ausbildung bei einem großen Autobauer.
Mittlerweile kenne ich alle Kosten, weil wir sie ja auch selbst im Gremium nicht nur verursachen, sondern auch über Schulungen der BR-Mitglieder abstimmen müssen. Ja, so läuft das im BetrVG.Ich stimme Heinzkarl61vollends zu. Die Kosten sind sogar noch abgerundet. Ich will es kurz umreißen: Als BR-Mitglied stehen dir sehr viele Sachen zu, die dir der AG nicht verwehren darf - sonst sieht man sich eben schnell beim Arbeitsgericht wieder. Dazu gehören eben auch 3 Schulungen in Arbeitsrecht, sowie Betriebsverfassungsgesetz, dass eben alles umreißt und eine Menge weiterer Schulungen. So stehen 2026 wieder Wahlen an und auch zum Wahlrecht gibt es Schulungen. Ich will damit sagen, Kosten sind wirklich hoch. In unserem Gremium kommen wir aus ganz DE zusammen, alle 3 Wochen für 2 Tage. Die Kosten für die Anreise, das Hotel, der Tagungsraum… ja, ich kann jeden AG verstehen, der darauf keine Lust hat.
Hier gehts aber nicht um Lust, sondern Recht. Ich habe als Arbeitnehmer nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte. Wir sind in Deutschland und können sehr froh darüber sein, dass wir dieses Instrument haben. Ja, ich sehe das von der Seite BR, aber! Ich lese von „miteinander arbeiten statt gegeneinander… glaubt mir, nur wer da echte Einblicke hat, weiß wie die Realität läuft. In wie vielen Einigungsstellen saß ich, wo ein Richter klar dem AG gesagt hat, dass das so umgesetzt werden muss, wenn er das sagt, egal was das die IT angeblich nicht ändern könne. Glaubt mal nicht, dass der BR immer so feindselig ist, wie der AG gerne sagt.
Ich könnte so vieles aus dem Nähkästchen erzählen, was man so erlebt… BR-Arbeit ist nicht Kaffeekranz, wie es gerne gesehen wird.
Ich hab schon richtig aufgebrachte Streitgespräche miterlebt und geführt. Das schöne ist aber, und das ist mir persönlich immer sehr wichtig, dass man sich danach weiter in die Augen schauen kann und beide Seiten wissen, dass sie nur jeweils das Beste raus holen wollen oder auch müssen. -
Weihnachtsmann (m|w|d)Wenn es nach gebrannten Mandeln duftet und weihnachtliche Musik erklingt, dann ist Weihnachtszeit im Europa-Park. Und in der besinnlichsten Zeit des Jahres…jobs.europapark.de
Es wird wieder ein oder der Weihnachtsmann gesucht.
In dem Fall ist der vom letzten Jahr wohl nicht mehr da?
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Mich würde echt mal interessieren, was der EP da unter „leistungsgerechte Bezahlung“ versteht…
5000€ netto?

Den ganzen Tag rumsitzen und Schokolade verschenken ist keine Raketenphysik, aber dabei zu allen(!) freundlich zu sein und es zu bleiben ist eigentlich ne Höchstleistung…
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Um das herauszufinden hilft wohl nur bewerben ...
Ich denke 5000€ netto ist viel zu hoch und es wird eher bei 2500€ netto liegen.
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es wird eher bei 2500€ netto liegen.
das hätte ich jetzt mal in Brutto angepeilt
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Also wenn alle Stricke reißen habe ich ne passende Stellenanzeige gefunden.
"Ein Bart und eine etwas fülligere Figur sind keine Voraussetzung, würden aber perfekt in die Rolle passen."
Der Bart fehlt noch aber das ist kein Problem
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Um das herauszufinden hilft wohl nur bewerben ...
Ich denke 5000€ netto ist viel zu hoch und es wird eher bei 2500€ netto liegen.
Vll 2500€ Brutto aber nie als netto..
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Ich denke 5000€ netto ist viel zu hoch und es wird eher bei 2500€ netto liegen.
Du bist sicher Schweizer, oder?

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- Eine Vielzahl an Benefits und Zusatzangeboten im Europa-Park und bei unseren Kooperationspartnern
Täglich eine Tube Zahnpasta das kommt noch oben drauf.

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Für ungelernte Neueinstellungen wurde zu Beginn des Jahres 13,80 als Stundenlohn vorgeschlagen. Macht bei 40h/Woche 2.208€ im Monat brutto. Zuschläge für Wochenende/Feiertage kommen noch dazu. Mehr wird das auch hier nicht sein.
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Für ungelernte Neueinstellungen wurde zu Beginn des Jahres 13,80 als Stundenlohn vorgeschlagen. Macht bei 40h/Woche 2.208€ im Monat brutto. Zuschläge für Wochenende/Feiertage kommen noch dazu. Mehr wird das auch hier nicht sein.
5x5 sind aber nur 25 Stunden die woche (5 Tage die woche von 13-18 Uhr)
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"leistungsgerechte Bezahlung" ...
Gewinnbeteiligung? Provision?
Bin nicht ganz sicher, wie das als Weihnachtsmann funktioniert

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