ResortPass - Europa-Park Jahreskarte

  • Ich kann die Dramatik um diese AGB-Änderung nicht teilen.

    Der Part war vorher schon drin und es gab in der gesamten Resortpass-Ära keinen einzigen Sperrtag für gold-Pässe. Mal ausgenommen den einen Fall, an dem aus technischen Gründen die Reservierung für einige Stunden nicht funktionierte (später aber dann für den vermeintlich gesperrten Tag nachgeholt werden konnte).

    Ich würde sehr hoch darauf wetten, dass auch in 2025/2026 kein einziger Tag aufgrund der Kapazität des Parks für Resortpässe gesperrt wird. Sicherlich auch nicht der 12.Juli.

    Hier würde ich also sagen: nicht vor den Schlägen schreien.

    Ich kann’s schon verstehen. Man schreibt es nicht rein, wenn strategisch sowas nicht möglich werden würde. Die Besucherzahlen steigen, dass lässt sich nicht von der Hand weisen. Tages, oder Mehrtagesbesucher spülen mehr Geld rein und die darf man nicht wegen der ResortPässe ausschließen. Ich würde nicht drauf wetten, auch wenn es nicht so aussehen mag.

    Edit: Vielleicht nicht dieses Jahr, weil man zustimmen muss, wenn man schon einen RP hat und der Park da selektieren müsste. Den Aufschrei will sicher niemand von Parkseite.

  • Ich sehe das ganze auch erstmal entspannt und einfach nur als noch deutlichere Formulierung eines Passus, der vorher auch schon existiert hat. Es ist ja absolut nichts Neues. Die alte Formulierung hat vielleicht Platz für Interpretation gelassen wo gar keiner sein sollte also hat man nun im Zuge der übrigen AGB Änderungen (die ich sehr begrüße zwecks Bring a Friend Tickets etc.) gerade die Chance genutzt hier einmal die Formulierung aufzuräumen.

    Der einzige Tag bei dem ich die Gefahr sehe, dass es auf das absolute Maximum an Kapazität hinausläuft ist der 12.07. wie hier von vielen schon in den Ring geworfen. Ich kann mir ehrlicherweise keinen anderen Tag vorstellen, an dem das darauf hinauslaufen könnte. Sogar am Brückentag der Brückentage konnte man letztes Jahr noch Tickets an der Tageskasse kaufen und das ist der vollste Tag des Jahres (korrigiert mich wenn ich falsch liege).

    Und mal rein logisch betrachtet: Wenn ein Tag wirklich aus dem Ruder läuft kann der Park schlecht gekaufte Tagestickets wieder einkassieren sondern "muss" dann eben über die Jahreskarten das Kontingent beschränken. Dass es an solchen Tagen dann auch keine Tickets an der Tageskasse mehr geben darf sollte (hoffentlich) klar sein. Ist das eine befriedigende Lösung für den Besitzer der Jahreskarte? Nein. Erwarte ich hier Disneyverhältnisse? Auch nein.

    Wenn die Tage an denen die Pässe gesperrt werden nun auftauchen und überhand nehmen lasse ich mich mit meiner Antwort hier gerne :nudel:. Bis dahin bleibe ich entspannt und freue mich darauf, meinen Resortpass am 18.05. für ein weiteres Jahr zu verlängern :)

    Wenn dein Leben eine Achterbahn ist, reiß wenigstens die Arme hoch, wenn es bergab geht :sternenhimmel: :red_heart:

  • Ich sehe das auch so. Viele Menschen regen sich im Vorfeld schonmal auf, dabei ist noch gar nichts passiert.... Dass man sein Ticket stroniert, wenn man nicht kommt, gebietet finde ich der Anstand. Dafür bräuchte ich keine AGBs.

  • Ich werde vermutlich im Januar den Resortpass auch nicht mehr verlängern, werde für das Geld lieber den ein oder anderen neuen Park mit meinem Mann besuchen.

    Der EP wird vermutlich schon noch besucht werden so ein bis 2 mal im Jahr öfters komme ich Aufgrund der Ausschlusstage eh nicht in den Park. Die neuen AGBs find ich einfach grausam und viel zu kompliziert und wenn ich dann an den Tagen spontan auch nicht mehr reinkomme wegen der Beschränkung DANKE NEIN

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  • Ich kann’s schon verstehen. Man schreibt es nicht rein, wenn strategisch sowas nicht möglich werden würde. Die Besucherzahlen steigen, dass lässt sich nicht von der Hand weisen. Tages, oder Mehrtagesbesucher spülen mehr Geld rein und die darf man nicht wegen der ResortPässe ausschließen. Ich würde nicht drauf wetten, auch wenn es nicht so aussehen mag.

    Edit: Vielleicht nicht dieses Jahr, weil man zustimmen muss, wenn man schon einen RP hat und der Park da selektieren müsste. Den Aufschrei will sicher niemand von Parkseite.

    Kann doch auch andere Gründe haben. Vielleicht hat die Rechtsabteilung gesagt, dass sie einen solchen Passus reinnehmen sollen, um im unwahrscheinlichen Fall der Fälle besser gewappnet zu sein beziehungsweise juristisch sattelfester dazustehen. Nicht mehr und nicht weniger. Hier wird IMHO mal wieder aus einer Mücke ein absolut nicht notwendiger Elefant gemacht. Manchmal fühle ich mich hier im Forum an den Dunst so mancher Verschwörungstheoretiker erinnert.

  • Ich kann’s schon verstehen. Man schreibt es nicht rein, wenn strategisch sowas nicht möglich werden würde. Die Besucherzahlen steigen, dass lässt sich nicht von der Hand weisen. Tages, oder Mehrtagesbesucher spülen mehr Geld rein und die darf man nicht wegen der ResortPässe ausschließen. Ich würde nicht drauf wetten, auch wenn es nicht so aussehen mag.

    Edit: Vielleicht nicht dieses Jahr, weil man zustimmen muss, wenn man schon einen RP hat und der Park da selektieren müsste. Den Aufschrei will sicher niemand von Parkseite.

    Ok, aber um das noch einmal zu verdeutlichen, dass sich im Prinzip rein gar nichts geändert hat - außer der Art der Formulierung (mit demselben Ergebnis):
    - Besucherzahlen steigen --> auch in 2023 und 2024 schon so gewesen

    - AGB mit Hinweis auf ein Besucherlimit --> auch in 2022, 2023 und 2024 schon so gewesen

    Wo ist der Grund für eine Reaktion, seinen Resortpass ab sofort nicht zu verlängern?

    Ich wette, dass >90% der Resortkartenbesitzer gar nicht mal bemerkt haben dass sich an den AGB was geändert hat. Und einen Aufschrei in den Medien / Zeitungen gab es deswegen auch nicht. Wenn hier die EP-Leitung die Absicht hätte, demnächst einige Tage pro Jahr zu sperren, dann wäre das sicherlich irgendwo dramatisch aufgepoppt. Und nicht nur in einem Forum diskutiert.

    Ich finde einfach die Reaktion (zB.: "Nein Danke, ab jetzt ohne mich." "Wenn der Park bestimmt wann ich diesen Besuche und nicht umgekehrt, bin ich raus") in Anbetracht der Tatsache dass praktisch rein gar nichts passiert ist, ein wenig too much.

  • Entsprechend verdient der EP an mir mit RP viel mehr als ohne.

    Ich weiß nicht, wie relevant das ist, aber bei uns ist es dasselbe.
    Wir sind zu fünft (manchmal 7/9) und kommen aus Italien, aus Rom.

    Für uns kommt eine Tageskarte nicht in Frage. Wenn wir kommen, bleiben wir 10/15 aufeinanderfolgende Tage im EP. Wir kaufen die RP und machen 2/3 Reisen (10/15 Tage) in 365 Tagen. Wenn RP abläuft, warten wir normalerweise auf die nächste Saison und kaufen es erneut.

    Wenn wir im Park sind, geben wir viel Geld aus, vor allem für Essen.

    Ohne RP hätte der Park nichts von uns (und umgekehrt), aber nicht, wenn dies für EP wirtschaftlich relevant ist. Ich denke schon, denn sie sind nicht jeden Tag voller Besucher (und wir meiden normalerweise die Tage, an denen zu viele Besucher sind, und ziehen einen Besuch im Schwarzwald oder in Freiburg, Straßburg, Colmar usw. vor.)

  • Wir hatten jetzt schon lange nicht mehr die persönlichen Erfahrungsberichte, wie viel Geld ihr als RP Besitzer so im Park lasst und ob es mehr ist als beim Tagesbesucher. Könnten wir finde ich mal wieder aufwärmen.


    *iron*

  • Eben: Wenn er an einen Tageskartenbesucher verkauft wird.

    Die 1-Mio-Frage ist, wie häufig das passiert (passieren würde), dass ein fehlender RP-Gast durch einen Tageskartengast kompensiert wird. OK, an den ausverkauften Tagen. Das sind keine 10 im Jahr. Bei den Hotels könnte es schon eher sein, dass jemand gar nicht kommt weil alle Zimmer weg sind.

    entschuldigt den Doppelpost.


    genau das wollte ich argumentieren.

    Der Park verdient einen bestimmten Geldbetrag von meiner Familie (sagen wir ungefähr 12.000/15.000 Euro in 365 Tagen), wenn sie mir das RP verkaufen.
    Er bekommt NULL, wenn er sie mir nicht verkauft. Für mich macht die Nutzung von Tageskarten keinen Sinn, da ich bis EP 1.100 km zurücklegen muss.

    (tatsächlich werde ich dieses Jahr auf PortAventura zurückgreifen, wenn ich kein RP kaufen kann).

    Dieses Geld, das dem Park „verliert“, kann auf keine andere Weise zurückgewonnen werden. Es gibt keine Besucher, die meine Einträge ersetzen. Diese Leute würden trotzdem kommen, unabhängig von meiner Anwesenheit.

    Natürlich handelt es sich bei meinem Fall um einen ganz besonderen Fall, der niemals in eine umfassendere Strategie passen würde.

  • Wir hatten jetzt schon lange nicht mehr die persönlichen Erfahrungsberichte, wie viel Geld ihr als RP Besitzer so im Park lasst und ob es mehr ist als beim Tagesbesucher. Könnten wir finde ich mal wieder aufwärmen.


    *iron*

    Fragen wir da am besten mal beim Phantasialand nach. Die können uns das am besten sagen! :rolling_on_the_floor_laughing:

  • Ich denke die Ausführungen von koveras84 sind der Grund, weshalb es den RP im EP überhaupt noch gibt.

    Im Gegensatz zum PHL hat man deutlich mehr Hotelzimmer und wird genau wissen, wieviele der Gäste der Hotels auch einen RP haben, selbst wenn sie nur 1x im Jahr für ne Woche da sind.
    Es ist also noch mehr Mischkalkulation als im PHL.

    Warten wir mal ab, was die Zukunft bringt.

    Wir würden ohne RP auch nicht 3 x im Jahr für mehrere Tage kommen, aber ob den Park das interessiert wage ich auch zu bezweifeln.

  • Nicht zu vernachlässigen sind die RP Besitzer aus der näheren Umgebung.
    Die nutzen den RP teilweise um am Nachmittags für ein paar Stunden in den Park zu gehen.
    Dabei wird dann auch immer Geld für irgend was da gelassen. Diese Umsätze sind bestimmt nicht ohne.

    Quelle: Eigene Erfahrung.

  • In meinen Augen ist die Grundannahme dieser Diskussion schon nicht belegbar, nämlich dass Tagesgäste nichts oder deutlich weniger in der Gastro konsumieren, und sich so für den Park Resortpässler rechnen, da diese oft mehr als ein Tagesbesucher ausgeben.

    Diese Annahme stützt sich eigentlich bloß auf die eigenen Beobachtungen, und null auf messbare Daten. Mein Schatz und ich konsumieren in Parks, von denen wir keine Jahreskarte haben, genauso viel wie im EP. Und auch bei Parks, die nichtmal ne Jahreskarte anbieten, sind die Restaurants teilweise brechend voll mit Tagesgästen (siehe Rutmor und Uhrwerk im Phantasialand). Gerade das Phantasialand dürfte mit dieser Argumentation ja so gut wie keine Gastrobesucher haben.

    Menschen glänzen durch ihre Schönheit ... Achterbahnen durch ihren Stahl !

  • Nein, aber die RP-Besitzer, bei denen es so ist, können bestätigen, dass sie ohne RP weniger Geld dalassen würden. Berechenbar ist das natürlich nur dann zuverlässig wenn anstatt mir dann genau eine andere Person in den Park geht. Dazu müsste an den jeweiligen Besuchstagen der Park aber ausverkauft sein.

  • Wir waren letztes Jahr 9 Mal 2-4 Tage im Hotel Resort. Wir konsumieren immer viel im Park und Abend gehen wir zu 95% in ein Resort Restaurant. Meistens à la carte. Ich muss ehrlich sagen....ohne RP würden wir höchstens 2-3 Mal gehen. Das macht mir Sicherheit eine Differenz um die 10'000 Euro. Und solche Beispiele gibt es mit Sicherheit Hunderte, wenn nicht Tausende.

  • Das muss man sehen wie beim Single-Rider, die Resort Pass-Inhaber sind dazu da, die Kapazitäten aufzufüllen :face_with_tongue:

    Ich gehe mal sehr stark davon aus, dass man im Schnitt an Tagesgästen mehr verdient.
    Die RP-Inhaber, die man aber zusätzlich (!) im Park hat, bringen nach dem, sagen wir 5. oder 6. Besuchstag "nur noch" Einnahmen über ihr Konsumverhalten. Das ist alles Umsatz, den man gut mitnehmen kann, so lange die RP-Inhaber im Schnitt eben auch gut konsumieren. :winking_face:

    Die Tage an denen RP-Inhaber Tagesgästen Plätze wegnehmen, sind sicher an 2 Händen im Jahr abzuzählen (und sicher auch ein Grund, warum es bei Silber Sperrtage gibt) - am Ende bleibt es also ein Mischkalkulation, die ja scheinbar noch gut aufzugehen scheint. Es wird aber sicher einen Punkt geben, an dem das System kippt, wofür auch die Kontingentierung spricht.