Die Perlen der Niederlande - Tourbericht

  • Wasserbahnen

    Im Park stehen ein Rafting (El Rio Grande) und ein Log Flume (Crazy River). Haben wir beide nicht gemacht, da sie von außen nicht sehr spektakulär aussahen und das Wetter nicht ganz gepasst hat.


    Für extrem Mutige gibt es mit Skydiver eine tolle Schaukel. Hier wird man an einem Drahtseil 54 Meter in die Luft gezogen und dann oben ausgeklinkt. Mit 120 km/h schwingt man nun in die Tiefe in eine Schaukelbewegung. Da hätten mich keine 10 Pferde zu überreden können! :ahhhh

    Wetter kann ich nachvollziehen. Aber die Wasserfahrten sind meiner Erinnerung nach schon ganz witzig., Der "Crazy River" ist mit Rückwärtsabfahrt und zwei Vorwärtsfahrten schon eine der besseren Log Flumes. Müsste eigentlich baugleich der Wickie-Splash im Holiday Park sein.

    Und der El Rio Grande ist einfach ein etwass anderes Rafting, ich glaube von Vekoma. Das hat man woanders so nicht. Und das Wasser kommt auch durch die Mitte hoch. :grinning_face_with_smiling_eyes: Das Boot ist sehr eigenwillig.


    Den Skydiver habe ich vor über 20 Jahren mal gemacht. Trotz Höhenangst. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Geiles Teil. Ich sage das muss man erlebt haben. Kostet halt extra.

    Ach ja... ich war zweimal in diesem Park. Damals hiess Xpress:Platform 13 noch irgendwas mit Superman, Untamed bin ich noch in der Urversion als Robin Hood gefahren, Crazy River haben wir geliebt, und der SLC hat auch schon gerappelt, auf Goliath hab ich mich nicht leider getraut. Der Park hiess noch Six Flags und es war das Jahr 2001/02. Lang lang ist's her...

    Danke für deinen Bericht, ich glaub ich muss da auch noch mal hin, Erinnerungen auffrischen.

    Jaaaaa, ich war auch zu Six Flags Zeiten. Von Robin Hood habe ich sogar noch ein T-Shirt. Und ich fand den damals echt schön. Man saß in den Wägen wie auf einem Sofa. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Mit Goliath hast du was verpasst. Der Stengel Dive war genial und den gibt es bei der Geforce nicht.

    Mal sehen ob ich es nochmal hinschaffe.

  • Mongoose Oh ja, die Sofas bei Robin Hood! :grinning_face_with_smiling_eyes: Daran erinnere ich mich noch genau. Ich mochte die Fahrt auch sehr und war überrascht wie bequem eine Holzachterbahn sein kann (kannte nur Bandit; damals als Wild Wild West).

    Vielleicht komme ich ja irgendwann mal wieder hin und kann dann Goliath fahren. Die zwei Wasserbahnen sind auch schon fast einen Besuch wert.

    Wir haben übrigens damals, 2001, auch schon ungläubig geguckt, WIE nass man bei dem Splash Bash wird. Das ist eine andere Dimension von nass! Kann man genauso gut in eine Badewanne steigen :grinning_squinting_face:

  • 4) Den Haag & Duinrell

    Das Hogwarts für angehende Hotelangestellte – So habe ich mir unsere Unterkunft vorgestellt :grinning_face_with_smiling_eyes:. Beschreibung wieder im Spoiler:

    Infos zur Unterkunft in Den Haag

    Wir haben 2 Nächte im „Skotel Den Hague“ gebucht – Eine Hotelschule mit wenigen Hotelzimmern.

    Jedes Zimmer ist dabei im Design einer anderen Hotelkette gestaltet. Das Disney Newport Bay Club – Zimmer haben wir leider knapp verpasst, wir haben in einem Novotel-Zimmer genächtigt.

    Das Personal (die Hotelschüler bzw. -studenten :)) war sehr freundlich und zuvorkommend und aufgekommene Fehler oder Momente der Unwissenheit konnten schnell und elegant beseitigt werden – Cooles Konzept!

    Bezahlt haben wir für 2 Nächte inkl. Frühstück 315€, was für die Lage eines der günstigeren Angebote war.

    Die nächsten 1,5 Tage stand dann Sightseeing in Den Haag an: Die Strandpromenade von Scheveningen, zu Fuß durch die Innenstadt und bei einer Grachtentour mit dem Boot. Alles in allem eine ganz nette Stadt, beim nächsten Mal würde ich dann aber eher Amsterdam anpeilen :grinning_face_with_smiling_eyes:. Nachfolgend ein paar Schnappschüsse.

    Nach zwei Nächten in Den Haag ging es nun weiter nach Duinrell, einem kleinen Freizeitpark in der Nähe von Den Haag. Drievliet hätte mich ja eher gereizt, hatte an dem Tag aber leider zu. Also ging es für 22,50€ pro Person zum Frosch nach Duinrell (dance3).

    Parkgelände & Gestaltung

    Das Gelände von Duinrell umfasst insgesamt 100 Hektar und beherbergt neben dem Freizeitpark auch einen Wasserpark und ein Feriendorf mit Hütten und Campingplatz (Das dürfte den Großteil des Platzes einnehmen). Der Park ist ganz nett angelegt und gut gestaltet. Hauptzielgruppe dürften wohl Familien mit eher kleineren Kindern sein.

    Achterbahnen

    Drei Zähler gibt es in Duinrell zu holen:

    Ein Zierer Tausendfüßler (Kikkerachtbaan), ein nett gemachter Gerstlauer Family Coaster (Dragon Fly) und das „Coaster-Highlight“:

    Der Gerstlauer Eurofighter Falcon. Falcon hat einen Vertikallift, gefolgt von einem Looping und weiteren Elementen auf der 361 Meter langen Strecke. Die Bahn prügelt nicht und ist daher vollkommen OK – Da gibt es schlimmere Ausführungen dieses Typs (*Hust* Belantis *Hust*).

    Wasserbahnen

    Nicht ganz unbekannt ist die Wasserbahn „Splash“ – Diese war leider an unserem Besuchstag nicht in Betrieb.

    Die Bumper-Boats sind wie immer recht lustig :)

    Sonstige Attraktionen

    Der Park hat noch einige weitere, eher auf Kinder ausgelegte, Attraktionen im Portfolio.

    Eine Doppelanlage einer Rodelbahn, ein SkyFly, eine Schaukel, eine Oldimer-Fahrt, eine Tret-Monorail und viele weitere.

    Recht neu ist das Karussel „Tobbedanser“ mit einem Super Soundtrack:dance3:!

    Gastronomie

    Hier haben wir eine gute Wahl getroffen. Im „La Place Restaurant Schaapskooi” gibt es eine tolle Auswahl an frischen und leckeren Speisen. Wir hatten einen selbst zusammengestellten Salat, eine Tomatensuppe und ein Stück Pizza für 21,45€. Alles hat sehr gut geschmeckt, kann man empfehlen.

    Erst später haben wir herausgefunden, dass La Place eine Kette (ich denke ähnlich wie hierzulande Marché?) zu sein scheint.
    Im Verlaufe unserer Reise sollten wir in einem La Place nämlich nochmals glücklich werden :pft:.

    Personal, Sauberkeit & Operations

    Das Personal war weitestgehend freundlich (Eine Negativausnahme war ausgerechnet die Kinderachterbahn :frowning_face:). Der Park war sauber und die Operations waren dem Andrang entsprechend gemütlich – Was vollkommen okay war :thumbs_up:.

    Gesamtfazit zu Duinrell

    Duinrell ist sicherlich ein netter Park für die Familie. Ich persönlich würde den Park in seiner jetzigen Form ohne Kinder allerdings nicht nochmals besuchen, mir fehlt es da an Attraktionen, die mich länger als 1,5 Stunden beschäftigen :grinning_face_with_smiling_eyes:.

    In Kombination mit einer Unterkunft und dem Wasserpark aber sicherlich eine Reise wert. Von Außen betrachtet sah der Wasserpark „Tikibad“ nämlich sehr ansprechend aus, hier hätten wir theoretisch noch ein paar Stündchen verbringen können. Aber nicht gebucht und keine Zeit, denn für uns stand an dem Tag noch die Weiterfahrt nach Kaatsheuvel auf dem Programm :smiling_face_with_halo:.

  • 5) Efteling Teil 1

    Disclaimer: Ich entschuldige mich bereits jetzt dafür, dass ich die Magie, die Faszination, die Verwunschenheit und die Genialität, die Efteling uns geboten hat, nicht ordentlich in Worte fassen kann. Ich habe mich hier wirklich in den Park verschossen :smiling_face_with_heart_eyes:. Aber der Reihe nach, eins nach dem anderen und sorry – Dieser Teilbericht wird länger und muss aufgrund der maximalen Zeichenmenge leider ein Zweiteiler werden! :)

    Am Nachmittag erreichten wir unsere Unterkunft „GuestHouse Kaatsheuvel“. Aufgrund er Gratis-Eintritte mit EP- und Tripsdrill-Jahreskarte haben wir uns gegen ein Efteling-Hotel entschieden. Details dazu wieder im Spoiler:

    Infos zur Unterkunft in Kaatsheuvel

    Das GuestHouse liegt in der Innenstadt ca. 10 Fußminuten vom Haupteingang von Efteling entfernt. Direkt im Gebäudekomplex befinden sich noch ein Supermarkt und das Hotelrestaurant. Unser Zimmer sah gut aus, war leider an vielen Stellen sehr staubig.
    Bezahlt haben wir zusammen für drei Nächte ohne Frühstück 361,80€.

    Empfehlung für das Frühstück: Direkt neben dem Hotel ist ein total knuffiger Bäcker! Die dort verkauften Backwaren sehen super aus, sind mega lecker und preislich total im Rahmen :).

    Nun beginnt unser Efteling-Abenteuer. Am Nachmittag haben wir einen Spaziergang zum Efteling-Hotel unternommen, um erste Resort-Luft zu schnuppern. Das Hotel hat uns von außen und der Rezeption her nicht umgehauen, wird aber demnächst auch modernisiert :).

    Abendgestaltung: 3-Gänge-Menü im Eathuys in Bosrijk

    An unserem Anreisetag haben wir einen Tisch im Restaurant Eethuys im Efteling Ferienpark Bosrijk reserviert. Geht als Nicht-Resort-Gast leider nur am selben Tag telefonisch. War dann aber kein Problem :). Die Gestaltung des Restaurants ist eher mittelklassig und wirkt etwas flach.

    Wir haben uns für das „Bosrijk Sharing Menu“ für 38€ pro Person entschieden. Hier erwartete uns als ersten Gang eine extrem reichhaltige Vorspeisen-Auswahl zum Teilen. Die Gerichte waren allesamt sehr lecker, frisch und irgendwie „raffiniert“ gemacht – Keine 0815-Standards, aber auch nichts zu Ausgefallenes. Ein gelungener Start in unser Abendessen. Eigentlich wären wir an diesem Punkt schon recht satt gewesen :pft:.

    Der Hauptgang bestand für mich dann aus Rindersteak, meine Freundin hatte die Linguini Pesto. Als Beilage zum Steak habe ich mir Pommes bestellt, das war alles andere als notwendig. Zum Steak gab es raffiniert angemachten Kartoffelbrei (leicht süßlich, hat genial gepasst!), sodass die Pommes dann leider fast unberührt blieben. Das Steak war on point gebraten und butterzart. Die Pasta war ebenfalls sehr lecker, das Pesto hat frisch und gut abgestimmt geschmeckt.

    Nach einer kurzen Pause ging es dann an das Dessert. Einmal Schokolade und einmal Erdbeermacaron hätte es geben sollen. Beim Erdbeermacaron waren wohl nicht mehr alle Zutaten vorhanden. Der Kellner wusste hierüber Bescheid, frage uns, ob wir etwas anderes von der Karte wollen würden oder ob er in der Küche nach einer Alternative fragen sollte. Wir entschieden uns für die Alternative und so zauberte die Küche statt einem Erdbeermacaron ein Pendant aus Himbeeren mit Litschi-Füllung. Respekt, dass man hier so flexibel kochen kann! Beide Nachtische waren sehr lecker und der krönende Abschluss dieses feudalen Festmahls!

    Nach dem Essen drehten wir noch eine schnelle Runde durch Bosrijk (wie schön ist es hier denn! :smiling_face_with_heart_eyes:).

    Nun folgen zwei Tage Efteling. Ich versuche, meine Eindrücke zum Park im bekannten Muster wiederzugeben. Die Freikarten mit der Tripsdrill- und EP-Jahreskarte gibt es an der Gäste-Info auf der linken Seite des Haupteingangs.

    Abendshow „CARO“

    Separat gebucht werden kann die 70-minütige Theatershow „CARO“. Diese wird zu bestimmten Zeiten im Efteling Theater am Haupteingang gespielt und benötigt ein separates Ticket (26,50€).

    Die Show zeigt die Geschichte des „Karussell des Lebens“ und führt die Besucher durch das Leben der Protagonisten. Die Show fand ich sehr gelungen und eine gute Mischung aus humorvollen Elementen, Tanz und Akrobatik mit einer teilweise auch tragischen Geschichte. Musikalisch auch sehr gut gemacht, die bekannten Efteling-Soundtracks finden hier einen tollen Platz. Alles in allem eine gelungene Abendgestaltung.

    Parkgelände & Gestaltung

    72 Hektar ist das Efteling-Gelände groß. Lediglich 11 Prozent der Parkfläche sind bebaut. Das führt dazu, dass das Efteling-Gelände unfassbar schön naturbelassen und bepflanzt ist. Der komplette Park wirkt, als wäre er mit der umliegenden Natur irgendwie im Einklang. Generell ist die Bebauung sehr niedrig. Das erste Stück Achterbahnschiene habe ich erst direkt vor Baron 1898 gesehen – Wow!

    Das Gelände von Efteling ist in 6 Reiche unterteilt, die ich ehrlicherweise nicht ganz verstehe und die für mich (mit wenigen Ausnahme) nicht wirklich Sinn ergeben :grinning_face_with_smiling_eyes:.

    Die generelle Gestaltung in Efteling ist der Wahnsinn! Durch diese viele Grünflächen und das tolle Theming an den Attraktionen und irgendwie auch dazwischen ergibt sich ein ganz tolles Gesamtbild. Das fängt bereits am ikonischen Eingangsportal an.

    Ein tipp von mir: Schließfächer gibt es im Park offiziell keine, es wird auf die Garderobe vor dem Haupteingang verwiesen. Unter dem Baron-Lifthill gibt es aber Schließfächer für das Gepäck während der Baron-Fahrt (Wobei dort nochmal eine separate Gepäckabgabe ist?). Wer seine Schuhe vor Durchnässung während einer Fahrt auf bspw. Piraña in Sicherheit bringen möchte, ist hier aber auch nicht ganz falsch :winking_face:.

    Achterbahnen

    „Wegen den Achterbahnen fährt man nicht nach Efteling“ – Diesen Satz hat meine Freundin im Vorfeld unserer Reisplanung sehr oft von sich gegeben. Im Nachhinein muss ich ihr da wirklich recht geben :smiling_face_with_halo:. Efteling hat aber dennoch ein stattliches Coaster-Portfolio mit insgesamt 8 Achterbahnen (Davon 2 Doppelanlagen) zu bieten.

    Python ist eine alte Vekoma-Überschlags-Achterbahn (vom Typ her vergleichbar mit Big Loop im Heide-Park). Aufgrund der erfahrungsgemäß mäßigen Fahreigenschaften dieser Kisten war das eine unserer ersten Achterbahn. Die massiven Veränderungen, die Efteling an diesem Fahrgeschäft durchgeführt hat, haben wirklich einen Effekt erzielt: Die Fahrt war erstaunlich sanft und verträglich. Thematisch steht Phython etwas traurig in der Ecke, kann ich nicht so recht irgendwo einordnen und passt auch nicht zu den Nachbarn.

    Apropos Nachbar: Vliegende Hollander ist eine Wasser-Achterbahn mit Darkride-Part vom recht unbekannten Hersteller „KumbaK“. Die Fassade und die Warteschlange sind schön gestaltet und stimmen bereits auf die abenteuerliche Piratenfahrt ein. Man durchläuft verschiedenste gut gestaltete Räume einer Piratenstadt. Die Bewegungen der Warteschlange sieht man von der Station aus, was die Fassade sehr lebendig wirken lässt – Klug gelöst :klatsch.

    Hat man auf einer Seite der Doppelladestation in einem der Boote platz genommen, geht die wilde Fahrt auch schon mit dem Darkridepart los. Erwartet habe ich nicht allzu viel, umso überraschter war ich daher wohl. Die Boote fahren zuerst an zwei mächtig wirkenden Schiffen vorbei und erreichen nach kurzer Zeit einen komplett vernebelten Bereich, nur das Schimmern der Lampe vorne am Boot gibt noch etwas Licht. Tolle Musik und darauf folgende blitzartige Beleuchtung von Figuren machen dieses etwas schaurig wirkende Erlebnis noch perfekt. Der Lift stoppt das Boot etwas ruppig, bevor es auf die volle Höhe gezogen wird. Anschließend folgt der nicht wirklich sanfte (aber auch nicht schmerzhafte) Achterbahnteil, dann kommt der Drop ins Wasser. Danach schippert das Boot gemütlich zurück in die Station. Die Boote fahren übrigens auf dem Wasserteil durch Kette gezogen auf Schienen :winking_face:. Eine geniale Attraktion mit erstaunlich hochwertigem Darkride-Part! In mir kam richtig Seemanns-Stimmung hoch! :smiling_face_with_sunglasses:

    Auf der anderen Seite des Seeufers steht der GCI-Duelling-Woodie aus dem Jahre 2010 „Joris en de Draak“. Einfaches Konzept: Zwei Züge duellieren sich auf der Strecke, der schnellere gewinnt :grinning_face_with_smiling_eyes:. Achterbahntechnisch sicherlich eines der Highlights im Park. Die Fahrt hat mir auf beiden Seiten sehr viel Spaß gemacht. Die fährt sich sanfter als bspw. Wodan, verliert aber dennoch nicht die Power. Durch das Duelling-Setup verstärkt sich der Spaßfaktor nochmals (z. B. darf der Sieger-Zug als erstes unter Jubel und wehenden Fahnen in die Station einfahren – Cool!). Auch der Soundtrack ist sehr gelungen und passt zum Thema.

    Ein paar Fußmeter entfernt steht der B&M Divecoaster Baron 1898. Die Bahn hat einfach gesagt ein Bergwerks-Thema, was an dem wunderschön und ikonisch gestalteten Lifthill richtig deutlich wird. Zwei Preshows führen die Fahrgäste in den Bahnhof der Anlage. Die Startfreigabe eines der Operator ist ein riesengroßer Hebel – Cooles Detail! Vor dem Lift bleibt der Zug nochmal kurz für eine Showsequenz stehen, anschließend beginnt die Fahrt. Der Zug bleibt an der steilsten Stelle kurz stehen, dann folgt der Drop in ein komplett mit Nebel gefüllten Abgrund. Der darauffolgende Achterbahnteil ist Dive-Coaster-typisch recht kurz, aber spaßig. Anschließend endet die Fahrt wieder in der Station.

    Vogel Rok ist eine Indoor-Achterbahn von Vekoma. Die große Vogel-Figur am Eingang ist schon sehr cool. Die Fahrt selbst hat uns dann nicht umhauen können, da gibt es meiner Ansicht nach weitaus bessere Indoor-Achterbahnen. Der Soundtrack erinnert mich aber irgendwie an die Pokemon-Spiele aus den 2000er-Jahren :grinning_face_with_smiling_eyes:.

    Die Mack-Powered-Coaster-Doppelanlage „Max & Moritz“ war an unseren Besuchstagen leider wartungsbedingt (und vorab angekündigt) geschlossen – Leider ein Grund nochmal hierher zu kommen :winking_face:.

    Wasserbahnen

    Piraña ist eine Rafting-Anlage von Intamin, die erste Auslieferung dieses Typs in Europa übrigens :dance2:. Die Anlage ist im Stile lateinamerikanischer Hochkulturen gestaltet und wurde erst in diesem Jahr renoviert. Die Fahrt ist sehr nett gestaltet, allerdings nichts extrem Besonderes. Die Figuren und Wassereffekte sind nett gemacht. Lustig sind die Stellen, an denen die Besucher außen die Mitfahrer mit „Kanonen“ nassmachen können. Alle paar Drücker erwischt es nämlich die Leute außen :smiling_face_with_sunglasses:.

  • 5) Efteling Teil 2

    Darkrides

    Die genauen Inhalte / Fahrtverläufe der Darkrides werde ich hier nicht wiedergeben. Darkrides sind ohnehin recht schwer in Worte zu fassen. Am besten selbst hinfahren oder alternativ ein gutes Onride ansehen :winking_face:.

    Achtung Ohrwurm – Carnaval Festival ist der erste Darkride, über den ich hier sprechen möchte. Das Mack-Endlossystem aus dem Jahre 1984 ist wohl Eftelings Interpretation von Disney’s „It’s a small world“. Begleitet vom ikonischen Soundtrack führt die 8-minütige Fahrt vorbei an verschiedensten Puppen im Design unterschiedlicher Landeskulturen. Die Musik passt sich je nach Bereich etwas an, was die Fahrt nochmals abwechslungsreicher macht. In jedem Bereich findet man auch Jokie und Jet, die Hauptfiguren / Maskottchen dieser Attraktion. Quietschbunte und liebevoll gestaltet ist diese Fahrt, hat mir gut gefallen :grinning_face_with_smiling_eyes:.

    Zwei Jahre später, im Jahr 1986, kam die nächste Themenfahrt nach Efteling: Fata Morgana. Der Boot-Darkride von Intamin startet mit einer sehr ernüchternden Station. Nachdem man in den Booten Platz genommen hat, startet die Fahrt durch eine Dschungel-Szene. Wir waren wirklich positiv erstaunt, dass ein so alter Darkride doch (von der Station abgesehen) so extrem gut sein kann. Die Szenen sind teilweise wirklich sehr gut gelungen und auch die Animatronics zeigen ihr Alter nicht wirklich. Für mich ein klasse Darkride mit toller Musik & super Gestaltung. Herrlich!

    Weiter geht es mit Droomvlucht, einem Darkride mit Hängegondeln aus dem Jahr 1993. Nachdem auch hier die Station sehr ernüchternd ist, startet der Traumflug direkt fantastisch. Man fliegt durch verschiedene Szenen (Miniaturen, Elfen, etc.). Die Szenen sind extrem tief und wunderschön gestaltet. Das Fahrsystem wirkt wie eine etwas klotzigere Variante von Disney’s Peter Pan, das tut dem ganzen aber keinen Abbruch. Die Fahrt ist wirklich wie ein Flug durch verschiedene Traumszenen. Man kann so unglaublich viele Details und Dinge entdecken und hat wundervolle Szenen. Wow!

    Symbolica komplettiert seit 2017 das Efteling’sche Darkride-Quartett. Der Trackless-Darkride von EFT (selber Hersteller wie bspw. Volo DaVinci oder Maus au Chocolat) ist im Herzen des Parks in einem fantastisch gestalteten Schloss untergebracht. Nach der Queue startet das Erlebnis mit einer PreShow, bei der der animatronische Hofdiener „O.J. Punctuel“ einige Worte von sich gibt. Schnell kommt ein Animatronic von Eftelings Maskottchen „Pardoes“ hinzu und betreibt etwas Schabernack, die Treppe gleitet mit Nebel und Sound auseinander und die Besucher können eintreten und in die Kellergewölbe laufen – Was ein cooler Effekt!

    Nun kann man zwischen drei Touren wählen (Musik-, Helden- oder Schatztour) und nimmt anschließend in den Fahrzeugen Platz.

    Die Fahrt beginnt und führt die Gäste durch verschiedenste, grandios gestaltete Szenen! Man fühlt sich tatsächlich, als würde man durch dieses Schloss fahren.

    In zwei Szenen wird die Stärke von Trackless-Rides, das gegenseitige Begegnen, auch gut genutzt. Für mich der beste Darkride (inkl. auch schon dem ein oder anderen Trackless-Ride, allerdings noch ohne die „Big Player“ aus USA), den ich bisher erleben durfte. Einfach grandios!

    Sonstige Attraktionen

    Hier möchte ich nur einige, in meinen Augen nennenswerte, Dinge aufzählen.

    Ikonisch ist die „Pagode“, eine Aussichtsplattform von Intamin. Die Plattform hängt an einem langen Hebearm. Dieser hebt die Plattform nach oben, diese dreht sich währenddessen. Das vermittelt dein Eindruck, nach oben zu schweben bzw. zu driften. Trotz meiner Höhenangst ein sehr verträgliches Erlebnis mit tollem Ausblick.

    Die Parkeisenbahn „Stoomtrein“ ist ebenfalls eine tolle Besonderheit: Der Zug wird hier noch mit Kohlen angefeuert, eine richtige Dampfeisenbahn! War total toll, hier vorne zu sitzen und den Lokführer beobachten zu können. Er hat erzählt, dass die Züge bald wohl elektrifiziert werden sollen, und somit nicht mehr dampfbetrieben sein werden. Ich als alter „Technikmuseums-Nerd“ war froh, dass wir diese Rarität hier noch sehen durften :smiling_face_with_halo:. Die Loks waren früher wohl in Bergwerken unterwegs. Als Transportmittel ist die Bahn eher mäßig geeignet, es gibt nur eine Station bei Python und eine weitere bei Droomvlucht, die Rundfahrt dauert 25 Minuten.

    Fabula ist ein 4D-Film-Abenteuer. Hier startet man mit einer tollen, wenngleich sehr einfachen Pre-Show in einer Höhle, bevor man den Kinosaal betritt. Der Film ist dann sehr süß und zugleich für Kinder auch lehrreich gemacht. Er kommt komplett ohne Sprache aus. Das Kino hat auch einen SEHR TOLLEN „platischen 4D-Effekt“ zu bieten.

    Abschließend möchte ich noch kurz auf den Märchenwald „Sprookjesbos“ eingehen. Das Herz Eftelings ist wirklich groß und sehr naturverbunden angelegt und beherbergt 30 Märchen auf einer sehr großen Fläche. Hier sollte man unbedingt Zeit einplanen! Wir mussten zeitbedingt leider etwas hetzen, das holen wir aber nochmal nach :winking_face:.

    Shows

    Efteling hat einige ganz kleine Shows bzw. Auftritte im Park verteilt im Portfolio, Fokus eher auf Kinder. Efteling hat aber auch eine ganz große und spektakuläre Show zu bieten:

    Nach betreten der Tribüne von Raveleijn ist man erstmal etwas geplättet: Die Kulisse der Show ist wahnsinnig groß und schön gestaltet. Hier wurde eine richtige Stadt errichtet. Die aktuelle Show wurde zusammen mit dem französischen Showpark „Puy du Fou“ entwickelt. Die Story ist recht einfach und flach: Stadt wird von Bösewichten angegriffen, Helden kommen und retten die Stadt :dance2:.

    Die Helden sind hierbei teilweise beritten und führen das ein oder andere Kunststück auf Pferden vor. Die Kulisse in der Mitte ist beweglich, eine große Drachenfigur kommt im Laufe der Show zu Tage und speit Feuer. Weitere Feuer- und Wassereffekte runden das Erlebnis ab.

    Die Kombination aus der soliden Show und der grandiosen Kulisse haben das Erlebnis für uns wirklich sehr gelungen wirken lassen.

    FunFact: Hinter der Kulisse in den Gebäuden befinden sich Büros! Man erkennt das an ein paar Stellen, wenn man ganz genau hinsieht. Was ein Arbeitsplatz :grinning_face_with_smiling_eyes:.

    Gerüchten zufolge soll die Show bald eingestellt werden und durch eine neue Attraktion ersetzt werden.

    Aquanura ist eine große Wassershow und quasi die Abschlussshow des Parks. Leider wurde die Show bei unserem Besuch gerade modernisiert, sodass wir diese nicht erleben konnten :frowning_face:.

    Gastronomie

    Direkt neben Symbolica befindet sich Polles Keuken – Das Pfannkuchenhaus. Dieses Bedienrestaurant ist wunderschön gestaltet. Die süßen & herzhaften Pfannkuchen werden hier frisch nach Bestellung zubereitet. Trotz dessen verstrich zwischen Bestellung und Lieferung nicht viel Zeit. Für Kinder (und große Kinder :winking_face:) gibt es hier Zauberwasser (einen Plastikbecher, der sobald Wasser aufgefüllt wird, leuchtet).

    Sehr empfehlenswert, die Pfannkuchen waren lecker und preislich voll im Rahmen (Je nach Füllung der Pfannkuchen zwischen 7,25€ und 16,50€).

    Das Kashba Restaurant, direkt neben Vogel Rok, hat uns am zweiten Tag zum Mittagessen gelockt. Dieses Restaurant wird ebenfalls von „La Place“ betrieben (siehe Duinrell) und wirkt ebenso frisch und lecker. Wir hatten einen gefüllten Wrap mit Pommes (15,75€), Vollkornpasta Bolognese (12,50€) und eine kleine Salatschüssel (6,25€). Die Gerichte schmeckten frisch und lecker, auch hier wurden wir nicht enttäuscht.

    Am Bahnhof des Stoomtreins fanden wir auch die klassischen „Snackwände“ vor. Hier gibt es alles frittierte (sternchen).

    Stroopwafels, Poffertjes und viele weitere süße Snacks können den Kalorienhaushalt bei einem Parkbesuch in Efteling weiter aus dem Gleichgewicht bringen – Sind aber lecker :winking_face_with_tongue:.

    Am Abend lädt das Pinokkio’s neben dem Efteling Theater noch zum Abendessen nach Parkschluss ein. In dem eher wuseligen Restaurant haben wir recht solide italienisch Pasta Carbonara und Pasta Funghi (Jeweils 17,50€) gegessen. Die Teller waren nett angerichtet und geschmacklich sehr solide.

    Personal, Sauberkeit & Operations

    Bestnoten in allen Bereichen: Das Personal ist extrem freundlich und zuvorkommend, der Park ist picobello sauber und gepflegt und die Abfertigung an den Attraktionen ist tadellos.

    Sonstiges

    Alles, was mir sonst noch aufgefallen ist, möchte ich hier nun verewigen.

    Zunächst etwas Kritik. Das Mitnehmen von Rucksäcken in Achterbahnen mag ich persönlich einfach nicht. Hier würde ich mir Ablagen wünschen.

    Die Gestaltung der Warteschlangen ist stellenweise unterirdisch schlecht. Hier startet das Erlebnis einer Attraktion mit ewigem thematisierungsarmem ZickZack, getrennt durch einfache Absperrungen. Das ist wirklich uncool!

    Efteling hat fantastische Bücher im Portfolio (Geschichten, Kochbücher, etc.) – Alle leider nur auf Niederländisch. Auf Deutsch oder Englisch wäre einiges bei mir im Einkaufskorb gelandet. Scheint sich aber (noch?) nicht zu rechnen für den Park :grinning_face_with_smiling_eyes:.

    Die in Efteling verwendete Musik ist sehr genial! Hier wurde Musik kreiert, die optimal zu den Attraktionen passt und einfach im Ohr bleibt. An verschiedensten Stellen werden Stücke gezielt wiederverwendet, Efteling liebt seine Attraktionen und die Musik augenscheinlich auch :smiling_face_with_heart_eyes:!

    Abschließend noch ein lustiges Detail, das die Detailverliebtheit von Efteling deutlich macht: Der Baumeister in Efteling ist ein Schwein (Das dritte Schwein der drei kleinen Schweinchen). Dieses Schwein ist auf den Bauzäunen in lustig bearbeiteten Bildern zu sehen. Dazwischen ist das Logo der Baufirma inkl. einer Telefonnummer abgebildet. Wählt man die Rufnummer, kommt tatsächlich eine niedliche Ansage der fiktiven Schweine-Baufirma! Wie cool ist das denn?! :smiling_face_with_heart_eyes: :dance1: :smiling_face_with_heart_eyes:

    Gesamtfazit zu Efteling

    Efteling hat uns wirklich in seinen Bann gezogen. Für mich ganz klar zusammen mit dem EP und dem Phantasialand einer meiner TOP-Parks in Europa. Wir werden sicherlich zeitnah nochmals nach Efteling fahren. Nochmal warte ich garantiert nicht 26 Jahre, um hierher zu fahren! Da steht ja auch noch eine Kleinigkeit kurz vor ihrer Eröffnung...👻

  • 6) Toverland

    Am Morgen mussten wir unsere Unterkunft in Kaatsheuvel verlassen und machten uns auf den Weg zum letzten Park der Tour: Das Toverland.

    Nach den überwältigenden Tagen in Efteling, sollte es das Toverland als kleiner „Außenseiter-Park“ an diesem Tag wohl schwer haben. Für mich war es der zweite Besuch dort, für meine Freundin der Erstbesuch.

    Parkgelände & Gestaltung

    Das Toverland wurde erst 2001 eröffnet und startete mit einer Indoor-Halle. Zwischenzeitlich misst das Parkgelände 10 Hektar und gehört damit zu den eher kleineren Parks.

    Der Park unterteilt sich in 6 Themenbereiche, die gestalterisch aber durchaus Parallelen aufweisen. Insgesamt ist der Park extrem schön angelegt, viele Pflanzen und Bäume ergänzen sich mit vielen Wasserflächen.

    Achterbahnen

    6 Achterbahnen hat das Toverland zu bieten, allesamt keine 0815-Anlagen sondern ordentliche Aufbauten.

    In einer der Indoor-Hallen steht seit der Eröffnung des Toverlands der kleine Vekoma Junior-Coaster „Toos-Express“. Der Kiddy Coaster hat doch auch etwas Speed, durch die Indoor-Lage wirkt er (denke ich) nochmals etwas flotter.

    In der anderen Halle ist die Station der Maximus‘ Blitz Bahn. Dieser Wiegand-Bob sollte direkt morgens angelaufen werden, da die Wartezeiten aufgrund der schlechten Kapazität schnell enorm steigen.

    Vor der Halle dreht Booster Bike seine Runden. Der Vekoma Motorbike-Coaster wird mit einem hydraulischen Launch auf 75 km/h beschleunigt. Die Besonderheit dieses Achterbahntyps liegt definitiv in der Art und Weise, wie man im Zug sitzt (eben auf Motorrädern). Auch hier ist die Kapazität eher mäßig. Hat ein Fahrgast eher massive Oberschenkel, kann sich die Abfertigung weiter verzögern. Das Bügelsystem kombiniert ein Rücken- und ein Beinelement, da muss manchmal etwas nachgedrückt werden.

    Troy ist ein GCI Woody (vgl. Wodan), dessen Fahreigenschaften ich recht gut in Erinnerung hatte. Bei unserem Besuch fuhr sich die Anlage leider sehr unrund und rappelig – Schade! Das Layout ist nämlich sehr gut gelungen.

    Dwervelwind heißt ein Spinning Coaster aus dem Hause Mack Rides. Die Fahreigenschaften dieser Anlage sind allerdings deutlich besser als bei der EuroMir, sodass die Fahrt hier richtig Spaß macht. Das Layout hat die genau richtige Länge – Eine tolle Bahn! Leider hat der Onboard-Sound bei unserem Besuch nicht funktioniert.

    Das unangefochtene Highlight im Toverland ist der B&M-Wingcoaster Fēnix. Diese Bahn ist richtig intensiv und spaßig. Zwischenzeitlich ist sie wunderbar in den Bereich eingebettet und eine wahre Freude zu fahren. Die erste Kurve nach der Station dürstet allerdings nach Theming (oder Nebel :P). Ansonsten eine geniale und sehr fotogene Bahn, ein Bild davon hängt sogar auf Leinwand bei mir im Büro bei der Arbeit :). Der Wartebereich ist auch sehr gelungen.

    Wasserbahnen

    Expedition Zork ist der Mack’sche Logflume im Toverland. Die Fahrt startet in einer der Indoor-Hallen, dort ist auch der erste Rückwärts-Drop und führt dann über den zweiten Lift nach draußen, wo der zweite und finale Drop wartet. Eine Besonderheit ist sicherlich die schräge Drehplattform während des zweiten Lifts. Gestalterisch gut gelungen.

    Eine Rafting-Anlage von Hafema ist ebenfalls im Portfolio des Parks. Die Fahrt an sich habe ich als nicht besonders in Erinnerung. Die Streckenführung ist allerdings komplett erhöht, sodass man vom Rafting als Parkbesucher gar nicht viel zu Gesicht bekommt. Unterm Strich eine solide Anlage.

    Sonstige Attraktionen

    Für mich neu war die Erweiterung des Themenbereich Avalon (im hinteren Eck des Parks bei Fēnix. Der Bereich ist sehr schön (wenn auch fast etwas eng) gestaltet und beherbergt einige kleinere Attraktionen: Der Intamin Family Drop-Tower Pixarus ist neben einem SkyFly mitten in der Helix von Fēnix (sehr coole Platzierung!) die markanteste Neuheit. Eine spaßige Sache mit (je nach Sitzplatz) toller Aussicht.

    Mit der Gardentour gibt es eine süße Rundfahrt durch den Garten von Merlin, bei dem man Pflanzen und Bienen entdecken kann. Das Karussell Jumping Juna (vergleichbar mit den MülMüls) rundet den schönen neuen Bereich nun ab. Merlins Quest war bei unserem Besuch leider wartungsbedingt geschlossen.

    Erwähnenswert finde ich zudem noch die Villa Toverhoed. Hier kann man sich einen Zauberstab schnappen und auf Ziele im Haus zaubern. Trifft man, so löst man damit einen kleinen Effekt aus. Nicht nur für Kinder eine tolle Sache :dance1:.

    Gastronomie

    Gastronomisch beschränkten wir uns an diesem Tag eigentlich nur aufs Snacks, da das Abendessen noch mehr als üppig werden sollte.

    Nichtsdestotrotz zog es uns zur Taverne Flaming Feather. Bestellt haben wir eine Portion Brot (8,50€), einen kleinen Salat (4,50€) und eine Tomatensuppe (7,95€).

    Die Suppe war sehr lecker und cremig. Der Salat ebenso sehr solide und sein Geld allemal wert. Extrem positiv überrascht war ich aber vom Brotteller (ja, vom Brotteller! :laugh3:), sowohl mengenmäßig als auch geschmacklich: 8 sehr dicke Scheiben Brot mit Butter und einem Tomatendip wurden uns gebracht. Das Brot war ein Gedicht, ich habe selten so fluffig-weiches und außen so knusprig-krosses Brot gegessen – Herrlich!

    Gesättigter als ursprünglich geplant und für einen wirklich sehr fairen Preis haben wir das wunderschöne Restaurant auch zügig wieder verlassen, um anderen hungrigen Gästen Platz zu machen.

    Personal, Sauberkeit & Operations

    Personal TOP, Sauberkeit TOP, Operations im Rahmen des Möglichen der Anlagen vollkommen solide. Das Toverland ist in diesen Belangen wirklich ein Paradebeispiel.

    Gesamtfazit zum Toverland

    Mir gefällt das Toverland einfach sehr gut. Der Park ist zwar recht klein und schnuckelig, aber durchaus auch mystisch. Das Attraktions-Setup lässt sich wirklich sehen und muss sich nicht verstecken. Der Park gehört in meinen Augen definitiv zu den besseren in Europa und hat einen Besuch durchaus verdient :smiling_face_with_heart_eyes:.

    Unterkunft: GR8 in Sevenum

    Wie immer Infos zur Unterkunft im Spoiler:

    Infos zur Unterkunft in Sevenum

    Für die letzte Nacht haben wir uns logistisch gut gelegen für das GR8 Hotel in Sevenum entschieden. Das Hotel ist sehr modern gestaltet, theoretisch Self-CheckIn, praktisch stand dennoch eine nette Frau parat.

    Die Zimmer haben alles, was man in einem Hotelzimmer auch braucht. Waschbecken und Dusche sind mitten im Raum. Daher eher etwas für Paare und Alleinreisende und weniger für flüchtige Bekannte :winking_face:.

    Abendgestaltung: ABC-Restaurant Sevenum

    Am Abend konnten wir fußläufig das ABC-Restaurant in Sevenum erreichen.

    Das ABC-Restaurant bietet seinen Gästen eine Vielzahl von internationalen Gerichten in Form eines Buffets. Der thematische Clou dabei ist, dass dort in der Halle 12 verschiedene kleine „Themenrestaurants“ mit verschiedenen Küchentypen (Italienisch, Asiatisch, Sushi, Steaks, Waffeln, Bäckerei, etc.) mit je eigenen Buffets aufgebaut sind. Man kann sich dann nach Lust und Laune an den verschiedenen Stationen bedienen. Pro Person haben wir an einem Samstagabend für 3 Stunden ~48€ bezahlt (Getränke ebenfalls inklusive).

    Qualitativ darf man hier natürlich nicht High-End erwarten, die Qualität der Gerichte war aber meiner Ansicht nach sehr solide und für mich sogar etwas besser wie erwartet. Es ist halt auf Masse ausgelegt. Ein wirklich cooles Konzept und für jeden was dabei. Und mehr als sich satt essen, kann man auch hier nicht :grinning_face_with_smiling_eyes:.

    Mit im Gebäude sind auch noch weitere Entertainment-Angebote (Bowling, Minigolf, Dart, Tischkicker, etc.).

    Abschluss

    Am nächsten Tag ging es auch schon wieder auf direktem Wege nach Hause :frowning_face:.

    Die Tage in den Niederlanden waren sehr schön und sehr ereignisreich. Insbesondere Efteling hat einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen. Gerüchten zufolge planen wir bereits den nächsten Aufenthalt dort :pft:.

    Danke fürs bis hierher Lesen meines Berichts, der für mich immer eine tolle Gelegenheit ist, solche Touren nochmal Revue passieren zu lassen :dance1:.

  • Danke für deine ausführlichen Berichte. Efteling ist einfach ein magischer Park. Schön, dass die Bosrijk so gut gefallen hat. Wir übernachten immer dort und lassen dafür sogar die Freikarte sausen. Bosrijk gefällt uns viel besser als das Hotel. Von dem waren wir eher enttäuscht. Ich bin schon sehr auf das Grand Hotel gespannt.

  • Ich moechte mich herzlich fuer alle Berichte bedanken. Die sind unfassbar hilfreich! Ich planne auch ein Freizeitsparktour und fuehle mich jetzt ueberzogen, welche Parks zu besuchen! Die Photos sind einfach genial!

  • Wir fanden Efteling und Toverland trotz der äußeren Umstände absolut super. Vor allem die Kids lieben Toverland, denen reichen die beiden Indoorhallen komplett, da kannst du die den ganzen Tag mit beschäftigen. Für mich ist es immer interessant, zwei Parks direkt hintereinander zu besuchen und es ist schon krass, wie viel flächemäßig größer Efteling doch ist. Wir haben dort in der Hälfte der Zeit dort die doppelte Anzahl an Kilometern zurückgelegt und dabei nicht mal halb so viel Attraktionen geschafft, wie im Toverland. Einzig das Essen lässt in Toverland echt zu wünschen übrig. Total überteuert und qualitativ eher bescheiden. Da zahlst 7,50€ für kleine Portion Churros und das ist dann auch noch Tiefkühlware. Waren stattdessen danach beim McDonalds, das ist wenigstens bezahlbar.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass es uns nächstes Jahr wieder Richtung Limburg verschlägt, ist sehr hoch, da die Sommerferien in BW zwei Wochen in den September hineingehen und die Center Park Preise für uns dann plötzlich wieder bezahlbar werden. Und dann kann man schon fast davon ausgehen, dass wir eben diese beiden Parks wieder besuchen werden.

  • Tolle Berichte. :)

    Zwei Fragen zu Efteling:

    Keine Erwähnung der Villa Volta? Für mich das Mad House schlechthin (immer noch, ist ja wirklich schon alt).

    Und ich meine mich zu erinnern, dass der Fliegende Holländer von Intamin ist? Von Kumbak müssten die neuen Züge der Python sein. Soweit ich weiß, ging die Firma aus einem Teil von Vekoma hervor. Bin mir aber nicht sicher.

    Vielleicht haben sie beim Holländer auch etwas mit den Booten zu tun gehabt, das kann sein. Die Anlage hatte am Anfang massive Probleme.

  • Keine Erwähnung der Villa Volta? Für mich das Mad House schlechthin (immer noch, ist ja wirklich schon alt).

    Und ich meine mich zu erinnern, dass der Fliegende Holländer von Intamin ist? Von Kumbak müssten die neuen Züge der Python sein. Soweit ich weiß, ging die Firma aus einem Teil von Vekoma hervor. Bin mir aber nicht sicher.

    Vielleicht haben sie beim Holländer auch etwas mit den Booten zu tun gehabt, das kann sein. Die Anlage hatte am Anfang massive Probleme.

    Die Villa Volta ist ein ganz tolles Mad-House, in der Tat. Auch der Soundtrack ist super:) Ich fande die anderen Dinge aber noch erwähnenswerter :)

    Laut rcdb ist der Holländer von KumbaK, Intamin hat wohl bei Problemen am Lift mitgeholfen. Die genaue Geschichte kenne ich leider nicht :grinning_face_with_smiling_eyes: