Entwicklung der Gastronomie im EP

  • Wenn man mal so richtig darüber nachdenkt ist es Irgendwie schon lustig, dass man selbst über das Design von Servietten spricht bzw. sich darüber Gedanken macht. :laugh3:Tja , als EP-Fan wird halt auf jedes noch so kleine Detail geachtet, da entgeht einem nix. Aber gerade das finde ich irgendwie auch cool, dieser "Perfektionismus."

    Und dann wird am "Perfektionismus" nur rum gemotzt.

    *iron*

  • Ich bin ja immer wieder überrascht was man in der Spirit of St. Louis Bar für schöne Servietten hat, im Captains Finest aber auf den fein eingedeckten Tisch beim Frühstück die Ed Servietten hinlegt. Ich wäre ja für thematisierte Servietten, passend zu jedem Hotel. Gäbe es auch wieder Was zu sammeln für die Fans. :winking_face:

  • Ich glaube ich würde mir beim Essen niemals eine Serviette wirklich genauer anschauen ... aber eine im Großbild hier im Forum über die schon diskutiert wird, da passiert das schnell mal.

    Ist eben wirklich nicht ganz gelungen. Was mir als erstes ins Auge springt ist der fehlende Abstand oben, der schon erwähnt wurde. Außerdem finde ich das gesamte Schriftbild wenig überzeugend:

    • Links fett, rechts normal, es dient offensichtlich nur der optischen Abgrenzung, wirft aber trotzdem unbewusst die Frage auf, wonach Sprachen hier klassifiziert werden. Dabei hilft es nicht, dass die kyrillischen Glyphen so "halbfett" erscheinen ...
    • Korrekterweise wird nur auf französisch "geplenkt" (Leerschritt vor Satzzeichen). Für mein Empfinden kommt da aber trotzdem so wie es gesetzt ist ein unruhiges/inkonsistentes Gesamtbild heraus.
  • Ich wäre ja für thematisierte Servietten, passend zu jedem Hotel. Gäbe es auch wieder Was zu sammeln für die Fans. :winking_face:

    Da ich ja alles mögliche vom EP sammle, wäre ich da persönlich sofort dabei. 😍 So schön thematisierte Servietten hätten echt was.

  • Dann hat man auch ein Argument, um die Buffetpreise direkt wieder um 2€ anzuheben. Die Servietten werden ja sicherlich mindestens 0,05€ teurer, wenn man sie individueller druckt.

  • Ist schon komisch, da wird einerseits die Steuer von 19 % auf 7 % reduziert und nirgends gehen die Preise runter, aber wo die Steuer dann wieder auf normal ging, alle die Preise erhöht.

    Jetzt wieder nirgends die Preise runter, nein sogar rauf und das dann mit der Argumentation, die Personalkosten usw. sind gestiegen.

    Aber dann sich wundern, wenn die Leute weniger essen gehen.

    Beim EP muss man schon dankbar sein, das nur die Preise fürs essen hoch gehen und die GetränkePreise "noch" nicht.

  • Außerdem finde ich das gesamte Schriftbild wenig überzeugend:

    • Links fett, rechts normal, es dient offensichtlich nur der optischen Abgrenzung, wirft aber trotzdem unbewusst die Frage auf, wonach Sprachen hier klassifiziert werden. Dabei hilft es nicht, dass die kyrillischen Glyphen so "halbfett" erscheinen ...
    • Korrekterweise wird nur auf französisch "geplenkt" (Leerschritt vor Satzzeichen). Für mein Empfinden kommt da aber trotzdem so wie es gesetzt ist ein unruhiges/inkonsistentes Gesamtbild heraus.

    Am Samstag hab ich mir die Servietten zufälliger Weise auch angeschaut, ohne zu wissen, dass sie neu sind, denn bisher hab ich noch nie so genau darauf geschaut. Aber in dem Moment schaute ich mir so die verschiedenen Sprachen an und wunderte mich, warum Deutsch fehlte. Erst nach nochmaligem genaueren Hinschauen fiel mir auf, dass es groß drüber steht. Ist mir aber wirklich nicht sofort aufgefallen. Mein Blick war zunächst eher auf den Ed und dann den Textblock darüber gelenkt. Fand ich ganz spannend in meiner Wahrnehmung. Keine Ahnung ob dieser Input jetzt einen Mehrwert bringt, aber vielleicht ist das dann nicht für alle Blicke ideal gestaltet 😄

    Jahreskarte:
    Dezember 15 - Dezember 16
    Mai 2018 - Mai 2019

  • Ist schon komisch, da wird einerseits die Steuer von 19 % auf 7 % reduziert und nirgends gehen die Preise runter, aber wo die Steuer dann wieder auf normal ging, alle die Preise erhöht.

    Jetzt wieder nirgends die Preise runter, nein sogar rauf und das dann mit der Argumentation, die Personalkosten usw. sind gestiegen.

    Aber dann sich wundern, wenn die Leute weniger essen gehen.

    Was hattest du denn erwartet?

    Die Flippers „wir sagen Dankeschön…“ laufen doch bei Gastronomen in Dauerschleife, seit deren Lobby die Subvention bei der Regierung durchbekommen hat.

    Was anderes ist das ja nicht. Weniger Umsatzsteuer bedeutet mehr Gewinn.

    Ich hätte das nie durchgewunken, bin aber kein Politiker. Bin mal gespannt, wann die Handwerker damit anfangen - alles nur damit die Leistungen nicht „noch“ teurer werden…

    Oder die Tierärzte.

    Einheitlich 19 Prozent wäre viel sinnvoller.

    So backt sich jede Gruppe mit starker Lobby ihr eigenes Süppchen und um den Kunden geht es dabei nie, auch wenn es behauptet wird.

  • Aber in dem Moment schaute ich mir so die verschiedenen Sprachen an und wunderte mich, warum Deutsch fehlte. Erst nach nochmaligem genaueren Hinschauen fiel mir auf, dass es groß drüber steht.

    Den Effekt hatte ich beim Betrachten des Fotos hier auch, allerdings nur ganz kurz. Man hat wohl versucht, Deutsch klar hervorzuheben (was nicht geklappt hat, man sieht es eher erst auf den zweiten Blick), und die anderen Sprachen möglichst einheitlich darzustellen (was ebenfalls nicht geklappt hat, siehe meine beiden Punkte). Man könnte überlegen, ob ein "luftigeres" Layout (klar erkennbare Abstände zwischen den Sprachen) und dazu eine leicht individuelle Gestaltung für jede Sprache zu einem besseren Gesamteindruck geführt hätte.

  • ....geht ja auch nicht um den Kunden. Sondern dass die normale Gastronomie (ich rede bewusst nicht von EP oder MC Donalds) eine Chance hat.


    Jeder hier im Forum der meint wir Gastronomen würden party machen wegen der Steuersenkung und unseren Porsche in st. Moritz haben, den Lade ich gerne ein zu mir in den Betrieb ein um dort mal ein Einblick zu bekommen.

    Seit Jahren leiden wir normale Gastronomen mit Umsatzrückgang, jeder hat weniger Geld in der Tasche, als erstes wird es in der Freizeit gespart. Im gleichen explodieren die Kosten. Vor 5 Jahren hat mein regionale eingekauft es Roastbeef noch 17€/kg gekostet. Jetzt vom gleichen Metzger 32€/kg und die Lieferung ist nicht mehr kostenfrei...

    Die Firma die unsere Wäsche wäscht hat in den letzten Jahren auch um 350% aufgeschlagen und ist dabei noch günstiger da es eine kleinere regionale Wäscherei ist.

    Jeder rennt zu seinem Italiener oder Asiaten weil es dort noch billig ist. Ja was denkt ihr was so ne pizza oder ein Nudelgericht als Wareneinsatz hat... So um die 2-3€ maximal. Damit ist noch nicht mal der Wareneinsatz für ein Stück Fleisch für das Schnitzel geschweige denn für ein Rumpsteak gezahlt werden....

    Macht euch einfach bewusst, die Steuersenkungen hilft dabei bei gleichem Verkaufspreis bissle mehr zur Kostendeckung beizutragen. Das Geld wandert in der normalen Gastro nicht in eigenen sack.

    Und ja ich habe auch teilweise die Preise erhöhen müssen. Weil der staat halt einfach zu tief in die Tasche langt. Die Lohnerhöhung durch den Mindestlohn ist für die Angestellten schön und gut und richtig. Dass der Staat dadurch aber mehr an Steuern einnimmt und die Lohnnebenkosten exorbitant gestiegen sind sollte man nicht außer acht lassen. (Jap. Das müssen wir durch die Entlastung der MwSt Anpassung halt zahlen. )

    *Rant aus*

  • Da eine Cola bekannterweise aktuell schon zu Mondpreisen verkauft wird, muss man mal sehen, wie hoch die dann im Ergebnis wird und für welche Produkte die wirklich gilt, aber ja, das könnte ein Thema werden.
    Vermutlich meckert aber vorher noch die Bierlobby, die sich aktuell versucht mit alkoholfreiem Radler, Fassbrause usw… zu retten.

    Es bleibt spannend…


    mh104

    Ja, du hast ja nicht unrecht. Trotzdem find ich das nicht ganz fair, da auch andere Branchen mit gleichen oder zumindest ähnlichen Entwicklungen zu kämpfen haben. Personal wird teurer, Material oder Zulieferer teurer usw…

    Einmal editiert, zuletzt von Volker (30. April 2026 um 07:29)

  • Volker Ich finde es auch nicht Fair das die Lufthansa von der Regierung gerettet wir während Gastronomie betriebe alleine kämpfen müssen. du denkst leider viel zu Kurz.

  • Das ist auch ein krasses Beispiel, was meines Erachtens auch nicht die beste Idee war. Ich denke dass da auch völlig andere Gründe hinter stecken, als man sich so normal ausdenken kann.

    Staatliche Subventionen sind immer schlecht, außer für die, die sie bekommen. Das Problem dabei ist doch, dass es in anderen Ländern leider auch so ist.

    Hängt man das mal nicht ganz so hoch auf wie Lufthansa oder Gastronomie, dann hat doch schon der Gärtner um die Ecke das Problem, dass er keine Mitarbeiter mehr für kleine Kohle findet und die Energie für die Gewächshäuser immer teurer wird usw… die haben eben nur nicht so eine starke Lobby.

    Der EP hat mit seiner zwar auch dieses Problem, aber hier wird meines Erachtens auf hohem Niveau gejammert, da man im Vergleich zu anderer Gastronomie höhere Preise nimmt und teils eine krasse Auslastung hat, über die sich andere Betrieb extrem freuen würden.

    Und auch hier nimmt man trotzdem schon Subventionen mit, indem man die Achso geschätzten Angestellten in der Offseason teilweise für ein paar Monate in der Arbeitslosigkeit parkt. Das ist schon sehr fürsorglich - für den persönlichen Gewinn.

    Aber ich höre hier an der Stelle jetzt besser auf. Mich nervt es einfach, wenn sich jemand Vorteile auf Kosten der Allgemeinheit verschafft, auf die nicht jeder in ähnlicher Situation zugreifen kann - und das alles im Ergebnis mit meinen Steuern. Würde nicht gottweisswas in und außerhalb Deutschlands gefördert könnten die evtl. niedriger sein… aber das ist ein leidiges Thema und hier völlig offtopic.

  • Ich verteidige nur ungern Staatshilfen, aber meines Wissens nach hat die Lufthansa sämtliche Hilfen wieder zurückgezahlt, die aufgrund des Quasi-Betriebsverbotes durch Corona benötigt wurden.

    Im gleichen Atemzug haben auch Gastronomiebetriebe Coronahilfen bekommen.

    Nun kriegt die Gastronomie erneut Steuererleichtungen, wogegen die Luftfahrt stetig verteuert wird durch Zusatzabgaben.

    Inwiefern ist der Vergleich zur Lufthansa hier in irgendeiner Weise angebracht?

  • Ich hoffe der Mindestlohn steigt nicht noch mehr. Wir durften früher zu Arbeiten und jetzt bei gleichem Besucheraufkommen nur noch zu 2. Weil 2 so viel Kosten wie früher 3. Und die Allgemeinheit glaubt den Gastronomen gehts gut :face_with_tears_of_joy: sie machen sich die Taschen voll :face_with_tears_of_joy:

    Im Europa Park ist das anders als in einem Restaurant in der Stadt. Wenn die Leute schon mal im Park sind, dann müssen Sie auch mal was Essen. Und dann werden Sie die Preise bezahlen. So wird gedacht. Und wenn man sich das Forum hier teilweise so anguckt dann scheint das auch zu funktionieren. Aber wenn man sich im Europa Park etwas auskennt dann weiss man wo man Essen geht odeer eben wo nicht.

  • Zuckersteuer ist super. Somit werden gesunde Getränke Zwangsgefördert und das Gesundheitssystem etwas entlastet.

    Bezüglich möglicher Preiserhöhung. Da der Preisaufschlag bei Getränke eh von alle guten geistern verlassen ist(400%+?!), spielt das keine Rolle mehr. Ich denke eher man wird noch mehr mit Menüs versuchen, die Getränkepreise unter die Bevölkerung bekommen.

  • Zuckersteuer ist super. Somit werden gesunde Getränke Zwangsgefördert und das Gesundheitssystem etwas entlastet.

    Erstmal: Zuckerfrei bedeutet nicht automatisch gesund. Energydrink Zero = kein Zucker, Fruchtsaft = viel Zucker.

    Bevormundung durch zusätzliche Steuern ist niemals der richtige Ansatz, sondern schränkt die Freiheit Stück für Stück ein! Hier wird nur eine schöne Rechtfertigung zur Geldbeschaffung vorgeschoben.

    Aufklärung und z.B. Steuererleichtungen auf Alternativen wäre der richtige Ansatz.

    Darüberhinaus: Die Industrie wird jetzt mit Süßstoffen (die günstiger als Zucker sind) experimentieren. Letztendlich hat hier dann auch die Lobby gewonnen, da man eine Legitimierung für günstigere Rohstoffe bekommen hat und die Gewinnmarge vergrößern kann.

  • Zuckersteuer ist super. Somit werden gesunde Getränke Zwangsgefördert und das Gesundheitssystem etwas entlastet.

    Bezüglich möglicher Preiserhöhung.

    Die Erfahrung in Ländern mit Zuckersteuer zeigt, dass die Preise kaum steigen, weil die Getränkehersteller eher die Rezeptur anpassen und weniger Zucker in die (eh viel zu süßen) Getränke machen.

    Ansonsten: Mir fehlen die tiefen Einblicke die einige hier haben, als Laie kann ich nur das Preis-Leistungsverhältnis mit anderen Restaurants außerhalb vergleichen, und da passt das für mich, gerade in den Hotels, oft nicht mehr.

    Wir haben vor kurzem dem Signature Menü im Tre Kronen mal wieder eine Chance gegeben, das haben wir von Portionsgröße bis Service als eine einzige Frechheit empfunden, die sehen uns so schnell nicht wieder.

    Für mein Gefühl müssen die sich mit diesem Menü in Rust eine goldene Nase verdienen. Kann das jemand der Experten hier mal bewerten? mh104 vielleicht? Klar, wir kennen die Konditionen im Einkauf etc. nicht, aber so vom Gefühl her?

    Link zur Karte

  • S

    Erstmal: Zuckerfrei bedeutet nicht automatisch gesund. Energydrink Zero = kein Zucker, Fruchtsaft = viel Zucker.

    Bevormundung durch zusätzliche Steuern ist niemals der richtige Ansatz, sondern schränkt die Freiheit Stück für Stück ein! Hier wird nur eine schöne Rechtfertigung zur Geldbeschaffung vorgeschoben.

    Aufklärung und z.B. Steuererleichtungen auf Alternativen wäre der richtige Ansatz.

    Darüberhinaus: Die Industrie wird jetzt mit Süßstoffen (die günstiger als Zucker sind) experimentieren. Letztendlich hat hier dann auch die Lobby gewonnen, da man eine Legitimierung für günstigere Rohstoffe bekommen hat und die Gewinnmarge vergrößern kann.

    Auch zu viel Fruchtsaft ist ungesund. Unabhängig davon habe ich weder gesagt das Zero gesund ist, noch das Fruchtsaft in maßen ungesund sind. Wobei ich hier immer auf Obst in Nicht Fruchtsaftform tendieren würde. Warum das als Argument aufgeführt wird, ist mir nicht klar. Mit Gesund meine ich Wasser pur und Tees ohne Zucker. Hier finde ich den Preisunterschied, auch im EP, als viel zu klein. Klar kaufe ich eine Cola für 4,30€, wenn das Wasser 4,10€ kostet.

    Wenn etwas nachgewiesen ungesund ist(Zucker, suchtmacher like koks) und der Staat darauf eine Steuer setzt, weil es verschiedene Systeme belastet(Arbeitsmarkt, Gesundheitssystem, Lobbyarbeit) dann ist das Objektiv gut. Und warum Bevormundung als etwas negatives ausgelegt wird. Klar, das ich nicht mit 100 km/h durch Dörfer fahren kann, ist schlimme Bevormundung...