Die Shows sind natürlich hauptsächlich naturwissenschaftlich gestaltet, darum gehts ja schließlich. Letztes Jahr hatten wir eine echt coole gesehen, Magic Andy hieß der Typ glaub ich. Er hat einfach paar verschiedene Experimente mit einer Geschichte verbunden, die sowohl Kinder, als auch Erwachsene interessant fanden.
Beiträge von danchen2
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Ja, das mag sein. Erklärt es in unserem Fall aber auch nicht zu 100%, weil wir sehr mittig saßen (45 Minuten vor Showbeginn angestellt). Aber eventuell saßen wir dann zu weit vorne für die Beleuchtung am seitlichen Bühnenrand.
Also wir sind auch recht klein und saßen Reihe 1 Mitte. Wir waren so dermaßen geblendet, dass wir fast nichts sehen konnten, was auf der Bühne passierte
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Es gibt soweit ich weiß ein Prospekt mit einer Übersicht, muss man aber nach fragen, einfach so gibts das glaube ich nicht.
Prinzipiell ist es entweder Baby Switch/Virtual Line oder Ausgang. -
Also wir hatten nur einen Tag von 15-22 Uhr und haben alles geschafft, vieles sogar mehrmals. Wenn du aber die Rides im Kinderbereich mitnehmen willst, solltest du dir bewusst sein, dass der eher schließt. Mit Virtual Line und Sortierung nach Wartezeit in der App sollte es auch an volleren Tagen klappen, zumindest die Hauptattraktionen alle zu schaffen.
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Wir hatten die große Flasche schon zum 10. Geburtstag auf dem Zimmer stehen 😂
Habe dann an der Rezeption gefragt, ob das so gedacht war, dass es zum ersten runden Geburtstag im Leben nen Sekt gibt. Sie haben sich entschuldigt und am Abend lag dann ein Riesen-Kugelschreiber da statt dem Sekt. Die Schokolade hat das Kind aber freudig verdrückt 😄 -
Wir saßen in der ersten Reihe mittig, da war es schon heftig. Vielleicht schauen wir sie nochmal von weiter hinten, wenn es da besser ist.
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Ich fand es furchtbar, die Lichter haben so dermaßen geblendet, man konnte gar nicht hinschauen...
Die Lieder waren aber echt gut
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War jemand schon im Halloween Kinderland?
Ja, ist aber keine günstige Angelegenheit für die Eltern...
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Unser 3-jähriger war gestern mit uns im Park, bei der Parade stand neben uns ein wesentlich älteres Kind (schätzungsweise 6-7 Jahre), was offensichtlich Angst hatte. Er so ganz feinfühlig zu dem Mädel hin: Da musst du keine Angst haben, die Ziege und das Huhn sind schon verkleidet 😅 und fängt an sie zu streicheln ☺️
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Schlupfmützen sind jedenfalls erlaubt, Schals aber nicht. Bei Handschuhen hat auch noch nie wer was gesagt und mit Stirnband fahre ich immer im Winter.
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Also ich habe mein Sunflower Lanyard immer dabei, habe aber nicht den Eindruck, dass es viele kennen. In Dänemark dagegen hat man sofort gespürt, dass es da quasi jeder kennt. Es gibt gerade zum Schwimmen oder so auch Gummiarmbänder davon. Ist im Wasser zwar wohl auch nicht so Sehr auffällig, aber besser als nichts.
Und was das Globe angeht: ich war seit der Einführung der Spule 2x dort, mein Hörgerät hat keine Verbindung finden können und ich habe danach eine Mail an den Park geschickt. Da ich Wonderlab nicht so doll fand, geh ich erst bei einer neuen Show wieder rein.
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Das im Globe hat bei uns nicht funktioniert mit der T-Spule. Die Mitarbeiter die wir angesprochen haben, haben nur mit den Schultern gezuckt und waren dann verschwunden...
Du musst auch bedenken, dass das ganze wenn überhaupt nur auf der rechten Seite geht. Da ist halt die Sicht wieder nicht so toll 😅
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Da sich inzwischen der Hunger meldete, beschlossen wir, etwas zu essen zu suchen. Das Problem war nicht, dass es nichts gegeben hätte, sondern die wirklich saftigen Preise überall. Da die Restaurants jedoch alle sehr gut besucht waren, schienen viele Gäste dennoch zufrieden zu sein. Wir gingen schließlich in die Food Hall, die sowohl vom Park als auch von außerhalb zugänglich ist. Dort bekamen wir einen Stempel auf den Unterarm und sahen uns um. Das Angebot ist sehr groß und etwas günstiger als im Park direkt, aber nach wie vor recht teuer. Wir entschieden uns schlussendlich für ein Burger-Menü, das wirklich gut sättigte.
Nach dem Essen gingen wir vorbei am Aquarium und bogen in die andere Richtung ab. Hier begegnete uns ein kleiner Zug, der durch den Park fährt – leider hatten wir dessen Haltestelle erst entdeckt, als der Betrieb bereits eingestellt war. Auch das Heißluftballon-Riesenrad, das wir fahren wollten, war inzwischen leider geschlossen.Nun kamen wir zum Darkride Den Flyvende Kuffert. Man fährt in einem Koffer in sieben Minuten durch 32 Märchenszenen. Hier muss man definitiv mehrfach fahren, um alles mitzubekommen! Die Erzählungen gibt es wahlweise auf Dänisch oder Englisch, und sie werden von den Mitarbeitern am Einstieg entsprechend eingestellt. Während der Fahrt mussten wir feststellen, dass wir viele der Märchen gar nicht kannten – kein Wunder, denn H. C. Andersen hat insgesamt über 200 Erzählungen verfasst, von denen in Deutschland nur ein Bruchteil bekannt ist! Mehr dazu erfuhren wir ein paar Tage später im Museum in Odense, der Geburtsstadt von Hans Christian Andersen.
Da wir ohnehin daran vorbeikamen, fuhren wir noch eine Runde Astronomer – ein Karussell ähnlich wie Majas Blütensplash im Plopsaland in Hassloch, bei dem man während der Fahrt mit einem Fernrohr Sterne sammeln soll. Entweder haben wir das Prinzip überhaupt nicht verstanden oder es hat schlicht nicht funktioniert, jedenfalls war es irgendwie seltsam und unspektakulär.
Dafür war die Fahrt auf dem Air Race Aquila absolute Klasse! Während sich der Hauptarm im Kreis dreht, überschlagen sich die einzelnen Flugzeug-Gondeln gleichzeitig vorwärts und rückwärts um die eigene Achse. Dieses Karussell befindet sich aufgrund des Platzmangels auf dem Dach eines Restaurants.
Nun standen wir beim Shake R5 Tik Tak. Hier dreht man sich in frei schwingenden Gondeln wie bei einem Breakdancer im Kreis, kann aber durch gezieltes Schwung holen selbst bestimmen, ob man sich überschlagen möchte oder nicht; auch ein Dauerspin ist möglich. Bei dieser Attraktion gilt eine strenge Vorgabe für lange Haare: Diese müssen zu einem festen Dutt gebunden sein, ein normaler Zopf reicht nicht aus.
Neben Tik Tak gibt es den Starflyer Himmelskibet. Hier standen wir trotz Karte eine ziemliche Weile an, weil die Abfertigung wirklich unglücklich organisiert ist. Die Gäste aus der Warteschlange werden erst in den „Vorraum“ gelassen, wenn alle aus der vorherigen Runde ausgestiegen sind. Dann folgt eine Einführung bezüglich loser Gegenstände und des Anschnallens. Erst wenn diese Ansprache beendet ist, können die Leute aus der Vorrunde das Fahrgeschäft verlassen und ihre Sachen aus den Staufächern holen. Die wartenden Gäste können ihre Taschen allerdings erst hineintun, wenn die anderen alles herausgenommen haben, weil die Mitarbeiter dann erst die Tür verschieben. Das könnte man alles wesentlich schneller gestalten, wenn man die Warteschlange schon während der laufenden Runde in den Vorraum lässt und die Erklärungen abspult. In der Zeit könnten die Fahrgäste auch schon ihre Taschen verstauen, ohne dass andere so lange am Ausgang herumstehen müssten. Auf halbem Weg nach unten fand sich noch die Achterbahn Mælkevejen, ein Mack-Rides-Powered-Coaster, welcher über den Köpfen der Besucher entlangfährt. Die Fahrt war ganz nett, aber mehr auch nicht.
Der Park wurde noch immer stetig voller, und wir merkten, wie es uns zu viel wurde. So machten wir uns auf den Weg zum Ausgang. Allerdings konnten wir nicht gehen, ohne noch eine letzte Runde Rutschebanen mitzunehmen. Da wir nun unsere Karte hatten, begaben wir uns zum Ausgang der Bahn – doch dort wurde uns mitgeteilt, wir müssten den Aufzug für Rollstuhlfahrer nutzen und die Bahn von dort aus betreten. Der Aufzug war nach kurzer Suche gefunden, wir kamen direkt in den Bahnhof und konnten sofort einsteigen. Diesmal fuhren wir in der letzten Reihe und wurden ordentlich aus dem Sitz gehoben! Wir hatten richtig viel Spaß bei dieser letzten Fahrt.
Nun wollten wir den Park verlassen, kamen dabei aber noch an einer Attraktion vorbei, von der wir dachten, es handele sich um das Funhouse – es war jedoch das Gruselhaus Villa Vendetta. Ich empfand diesen Walkthrough als etwas unangenehm: Man wird in 5er-Gruppen aufgeteilt und muss sich die ganze Strecke über an der Schulter des Vordermanns festhalten. Da ich keinen Körperkontakt mit Fremden mag, bin ich als Letzte gegangen und durfte mich stattdessen am Rucksack meiner Begleitung festhalten. Zudem gibt es Live-Actors im Haus, die versuchen, die Gäste zu erschrecken – eine davon hat es bei mir immer wieder probiert, aber ich bin nicht besonders schreckhaft. Die Gestaltung war wirklich gut gemacht, ein verlassenes, etwas baufälliges Herrenhaus, in dem es spukt.
Nun erreichten wir endlich den Ausgang, durch den nach wie vor massenweise Menschen in den Park strömten. Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit entspanntem Sightseeing in der Stadt.
Die Betriebsabläufe wirkten insgesamt teilweise sehr langsam: Gerade an den Karussells haben die Mitarbeiter oft erst einmal miteinander gequatscht, und trotz guter Besetzung ging es organisatorisch einfach nicht voran. Auffällig war zudem, dass einige Fahrgeschäfte in einem schlechten Zustand waren; häufig waren mehrere Reihen oder Gondeln mit Absperrband versehen oder die Attraktionen gleich komplett geschlossen. Der Park hat für uns persönlich kein so wirkliches Highlight, für das ich den weiten Weg nach Kopenhagen noch einmal auf mich nehmen würde. Auch finde ich die Ticketpreise für das Gebotene zu hoch. Der Park ist schlicht zu klein für die vielen Menschen: Als wir ihn gegen 15:00 Uhr verlassen wollten, strömten noch immer Massen hinein, und als wir abends zurück zum Hauptbahnhof gingen, war am Eingang dort wieder eine lange Schlange und es kamen ununterbrochen neue Gäste an. Einen wirklich ruhigen Ort, um sich im Park einmal zurückzuziehen, gab es kaum. Das war auch der Hauptgrund, weshalb wir nicht bis zur Dunkelheit geblieben sind und uns die oft angepriesene Beleuchtung am Abend leider nicht mehr angesehen haben.
Trotz der Mängel und dem massiven Andrang war es ein interessanter Tag voller Nostalgie.
Und zum Abschluss noch ein Foto vom Sonnenuntergang bei 200km/h auf der Öresundbrücke
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Last Stop: Tivoli Gardens Kopenhagen
Wir wollten ursprünglich die Woche in Malmö halbieren und noch einmal einen Stopp in Kopenhagen einlegen. Da wir dort jedoch nichts Bezahlbares an Übernachtungsmöglichkeiten finden konnten, setzten wir uns ein wenig mit dem Fahrplan der Züge und den Preisen auseinander. Die Züge fahren alle 15 bis 20 Minuten und kosten pro Strecke und Erwachsenem 150 SEK (umgerechnet etwa 14 €). Es handelt sich dabei um einen Festpreis und man muss nichts im Voraus buchen. Die Fahrt dauert 35 bis 40 Minuten und führt über die spektakuläre Öresundbrücke.
Und wenn man dann schon einmal in Kopenhagen ist, ist ein Besuch im Tivoli naheliegend. Wir hatten uns zuvor mit den Eintrittspreisen und Konditionen befasst und uns für die Copenhagen Card entschieden, mit der der Eintritt in den Park abgedeckt war und es dazu noch einen kleinen Rabatt auf den Ride Pass gab. Nur für das Tivoli allein lohnt sich diese Karte jedoch nicht! Man kann beides auch bequem online kaufen.
Schaut man sich den Parkplan online an, sieht man, dass es doppelt so viele Restaurants wie Fahrgeschäfte gibt – genauer gesagt 35 Restaurants mit Bedienung, 14 Imbisse in der Food Hall und zusätzlich 17 Cafés und Süßwarenstände. Im Gegensatz dazu bietet der Park gerade einmal 29 Fahrgeschäfte, ergänzt durch ein paar Shops.
Da der Park von 11:00 bis 22:00 Uhr geöffnet ist, haben wir uns nach dem Frühstück gemütlich auf den Weg zum Bahnhof gemacht und am Automaten ganz bequem ein Ticket für das Fahrguthaben bzw. den Zug gekauft. Dieser war gut gefüllt, aber wir haben noch Sitzplätze gefunden und so ging es innerhalb von 35 Minuten nach Dänemark. Am letzten Bahnhof in Schweden kann es vereinzelt zu Zoll- und Passkontrollen kommen; bei uns lief der Zoll mit Hunden einmal kurz durch den Zug.
In Kopenhagen angekommen, war das Tivoli in der Bahnhofshalle direkt ausgeschildert und fünf Minuten später standen wir in der Warteschlange vor dem Tor. Der Park hat mehrere Eingänge, und einer davon liegt genau gegenüber dem Hauptbahnhof – man muss lediglich die Straße überqueren. Es dauerte noch zehn Minuten, bis der Park pünktlich seine Tore öffnete, dann wurden die Drehkreuze freigegeben.An diesem Tag war gefühlt halb Kopenhagen unterwegs: An allen Eingängen gab es lange Schlangen und die Menschen strömten in Scharen in Richtung Park.
Ausschilderungen sind hier allerdings Fehlanzeige, also liefen wir auf gut Glück los und landeten an einem der Automaten vor der Rutschebanen, an denen man die Ride Pässe kaufen kann. Dort haben wir die Copenhagen Cards gescannt und bezahlt, sodass wir wenige Augenblicke später unsere Armbänder in den Händen hielten. Da wir nun schon einmal da waren, reihten wir uns gleich in die Schlange bei der Rutschebanen ein.Wir mussten feststellen, dass die Bahn noch gar nicht geöffnet war, und standen somit etwa 15 Minuten vor dem verschlossenen Eingang an. Eigentlich sollten alle Attraktionen mit Parköffnung offen sein, aber hier gab es wohl noch ein paar Testfahrten. Sobald der Zugang geöffnet wurde, waren wir im zweiten Zug des Tages. Das Besondere bei dieser Achterbahn ist, dass bei jeder Runde ein Bremser mitfährt.
Am Bahnhof oben werden die Ride Pässe (oder Kreditkarten) an ein Drehkreuz gehalten, welches dann auf grün schaltet. Es werden teilweise mehr Leute hineingelassen, als in einen Zug passen, und man kann sich seinen Sitzplatz selbst aussuchen. Es gab keinerlei Gedrängel: Alle haben darauf geachtet, dass die Personen, die vor einem in der Schlange standen, auch vor einem fahren können – sofern gewollt. Wir entschieden uns, ein Stück nach hinten durchzugehen, und stiegen in der Reihe hinter dem Bremser ein. Gesehen haben wir von der Technik zwar nicht viel, aber die Fahrt war ganz nett, und alleine wegen der Nostalgie hat es sich absolut gelohnt.
Das nebenan befindliche Minen-Fahrgeschäft (ein Shooter) war geschlossen, so folgten wir dem Weg weiter und kamen am Kettenkarussell vorbei, bei dem wir ebenfalls eine Runde mitnahmen. Die Fahrt war nichts Besonderes und wir mussten eine Runde warten. Hier werden die Taschen am Rand abgelegt, und nach der Fahrt blieb so einiges liegen – was jedoch keinen weiter zu interessieren schien.
Der Weg führte uns weiter vorbei an der großen Bühne, auf der im Sommer manchmal Konzerte stattfinden. Bei unserem Besuch war nichts geplant, und das Blumenfestival sollte erst am Wochenende nach unserem Besuch starten, aber wir konnten schon die ersten Aufbauten sehen.
Nun waren wir am Service Center angekommen: Nach Vorzeigen meines Behindertenausweises wurde uns die „Visionsyn Forlystelser“-Karte direkt ausgehändigt, und ein Sunflower-Lanyard gab es netterweise auch noch dazu.
Nach einer kurzen Stärkung stürzten wir uns wieder in den Trubel. Die Massen strömten nach wie vor durch den Haupteingang, einige Schulklassen stellten ihre Koffer auf den Wiesen an der Bühne ab und ein paar Lehrer machten es sich in den bereitgestellten Liegestühlen daneben gemütlich.
Kurze Zeit später standen wir im asiatischen Bereich, wo die Achterbahn Dæmonen steht. Wir gingen über den Ausgang zur Station und zeigten dem Mitarbeiter unsere Karte. Er nahm sie zur Kenntnis, und das war es dann auch schon. Nach uns kam noch ein Junge mit Karte, der sich einfach in den gerade eingefahrenen Zug setzte. Wir blieben hingegen zögerlich stehen, da wir es aus anderen Parks so gewohnt sind, dass die Mitarbeiter Bescheid geben, wann man einsteigen kann. Der Mitarbeiter schien über unser Zögern etwas verwundert zu sein und fragte uns, ob wir es uns anders überlegt hätten und doch nicht fahren wollten. Also legten wir unsere Sachen in die Ablage und setzten uns auf freie Plätze im Zug. Die Fahrt war sehr unspektakulär und durch die Schulterbügel auch nicht sonderlich bequem, weshalb es bei dieser einen Runde blieb.
Als Nächstes kam der Freefall-Turm Det Gyldne Tårn in unser Blickfeld. Die Fahrt war sehr unspektakulär, aber von oben konnten wir ein paar andere interessante Fahrgeschäfte sehen. Wenig später standen wir vor dem geschlossenen Condor Fatamorgana. Auch das daneben befindliche Monsunen (ein Suspended Flying Carpet) war leider geschlossen.
Der Weg führte uns weiter zum Kleinkinderbereich rund um Rasmus Klumps Verden (in Deutschland auch als Petzi bekannt). Da uns das Angebot ohne Kinder eigentlich nicht wirklich interessierte, liefen wir zunächst nur durch; insgesamt wirkte das Ganze nicht so schön angelegt wie beispielsweise der Spielplatz in Liseberg.
Doch ein wahrer Coaster-Hunter lässt natürlich keinen Count aus – also musste noch die kleine Zierer-Kinderachterbahn Kamelen mit! Hier musste der Mitarbeiterzugang genutzt werden, was die ganze Aktion ziemlich skurril machte. Gelohnt hat sich die Bahn fahrtechnisch natürlich absolut nicht; die Strecke ist wirklich extrem kurz, und da helfen auch die drei Runden nichts.
Nachdem wir dann hinter dem Pfannkuchenhaus um die Ecke gebogen waren, standen wir in dem Bereich, der dem Park seinen Namen gegeben hat: den Gärten. Hier wachsen verschiedene bunte Blumen, und die Wege waren voller älterer Leute, die sich ebendiese ansehen wollten. -
Es gibt ja inzwischen auch statt Sessellift die Seilbahn, da dürfen auch Kinderwagen mit
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Nun gingen wir weiter und landeten im Kaninlandet, wo gerade eine Show lief. Wir haben uns ein paar Minuten dazu gestellt und zugesehen. Wir haben die Geschichte auch verstanden, ohne mehr als ein paar Brocken Schwedisch zu können. Es ging um zwei Polizisten, die zusammen mit den Kaninchen ein Verbrechen aufklären müssen. Dabei wurde viel gesungen und getanzt. Die Show richtet sich natürlich an Kinder, das Kaninlandet ist der Kinderbereich des Parks. Hier haben wir uns noch ein wenig umgesehen und dabei einen super niedlichen Spielplatz mit Kaninchenbau-Thema gesehen, welcher sehr gut besucht war. Als dann eines der herumlaufenden Maskottchen mit auf den Spielplatz gegangen ist, waren die kleinen Gäste natürlich hellauf begeistert.
Wir gingen weiter und standen dann vor dem Konzertbereich. Da wir weder den Sänger kannten noch Eintrittskarten für das Konzert hatten, suchten wir uns eine Bank und hörten ein wenig zu. Die Musik gefiel uns recht gut und wir googelten nach dem Sänger. Thomas Stenström ist ein bekannter schwedischer Popsänger und hatte an diesem Wochenende mehrere Auftritte.Aber die Achterbahnen Valkyria und Balder fehlten noch, also schnell ans andere Ende des Parks zurück. Da kamen wir noch am Breakdancer Kraftverket vorbei, so mussten wir doch noch eine Runde mitnehmen. Dieser Breakdancer ist wahrlich nicht zu unterschätzen, das Ding hat ordentlich Pfeffer und ist nichts für schwache Nerven! Auch eine Runde auf dem Mega Disco Hanghai nahmen wir mit. Die Strecke ist eher wie bei Dancing Dingie im Europa-Park aufgebaut, ohne einen kleinen Hügel, den man überfährt, daher war die Fahrt recht langweilig, aber wir mussten nicht lange warten.
Die Sonne ging schon langsam unter und der Hunger meldete sich zu Wort. Also nahmen wir auf dem Weg noch einen Snack zu uns und schauten im Souvenirladen vorbei. Die Preise waren gar nicht so teuer, wie wir vermutet hätten, und so durften ein paar Souvenirs mit nach Hause kommen.
Jetzt standen wir endlich vor Valkyria und Balder. Ich ging zu Balder und konnte direkt im nächsten Zug einsteigen. Diese alte Holzachterbahn hat unglaublich gute Airtime, geht aber ziemlich auf den Rücken.
Nun wollten wir Valkyria fahren. Kaum hatten wir die Treppe nach oben erklommen, wurden wir von einem Mitarbeiter abgewiesen. Der Rucksack darf nicht mit, der muss in ein Schließfach. Er sagte irgendwas von unten und wir machten uns auf die Suche. Es dauerte eine Weile, bis wir die Spinde gefunden hatten. Sie befinden sich am Ausgang im Shop, hinter einer Wand versteckt. Dort mussten wir dann feststellen, dass die Spinde Geld kosten, was uns ein wenig geärgert hat. In Anbetracht dieser Tatsache wurde aber auch klar, warum im Gebüsch einige Taschen herumlagen: Die Besitzer waren nicht bereit, Geld fürs Schließfach zu bezahlen.Da der Preis mit knapp 80 ct nicht extrem hoch war, haben wir uns ein Schließfach genommen und sind dann Valkyria gefahren. Die Schlange teilt sich relativ schnell auf zwischen Reihe 1 und Reihe 2–3. Wir nahmen die kürzere Schlange für Reihe 1 und kamen direkt in den einfahrenden Zug.



Ich bin schon mehrere Dive Coaster gefahren, aber Valkyria war mit Abstand der Beste! Wir stellten uns direkt noch einmal an, wieder in der kürzeren Schlange, diesmal landeten wir in Reihe 2. Auch hier hat die Fahrt viel Spaß gemacht, aber in Reihe 1 ist die Aussicht über die Stadt unschlagbar.Jetzt liefen wir aber zurück zum Riesenrad, welches wir uns ja extra aufgehoben hatten. Die Aussicht über die
StadtBaustellen war auch von hier nicht schlecht. Die Fahrt ging relativ lange, aber das Rad war relativ schnell unterwegs. Nun waren wir ja schon mal wieder oben und nahmen noch einmal eine Runde Helix und Uppswinget mit.Inzwischen war es schon nach 21 Uhr und wir checkten auf dem Parkplan, ob uns noch was fehlte. Tatsächlich gab es im Kaninlandet noch ein paar Sachen, die wir übersehen hatten. Was im Plan nicht drin stand: Kaninlandet schließt bereits um 21 Uhr. So standen wir vor verschlossenen Toren, Pech gehabt. Nun gut, dann haben wir wenigstens noch einen Grund, irgendwann mal wiederzukommen!
Die Wildwasserbahn und das Rafting Kållerado haben wir ausgelassen, auch wenn es mittags um die 20 Grad hatte. Wir wollten ja bis 22 Uhr bleiben und wir wussten nicht, wie nass man wirklich wird. So blieben nur noch das Kettenkarussell und der Freefalltower offen. Wir fuhren nochmals eine Runde Helix und ich genoss die Aussicht über die Stadt vom Freefall aus. Dieser war ziemlich langweilig, er hat sich nur wegen der grandiosen Aussicht gelohnt.
Nun ging es zum Abschluss des Tages noch zum Kettenkarussell. Wir warteten die laufende Runde ab und da es beim Einlass bereits 10 Minuten vor 22 Uhr war, dachten wir, das wäre ein netter Abschluss des Tages. Die Mitarbeiterin kündigte jedoch um Punkt 22 Uhr an, dass wir herzlich eingeladen seien, die allerletzte Fahrt des Tages noch mitzunehmen. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und so fuhren wir noch eine zweite Runde. Nun gingen im Park nach und nach die Lichter aus und wir machten uns auf zum Südausgang, wo wir einen weiteren Gästeservice entdeckten. Es spielt also tatsächlich keine Rolle, an welchem Eingang man den Park betritt.
Eine Viertelstunde später betraten wir aufgekratzt und gleichzeitig völlig erschöpft unser Hotel.
Der Park hat uns unglaublich überrascht. Wir haben bisher kaum etwas darüber gehört und haben eher an etwas wie Belantis gedacht, was ganz nett ist, aber nichts wirklich Besonderes. Der Park sieht auch nicht so groß aus, wie er tatsächlich ist. Viele Fahrgeschäfte sind sehr selten oder haben einfach etwas total Nostalgisches. Die Achterbahnen sind alle nicht super schnell oder haben extreme Elemente etc., aber wir hatten auf jeder einzelnen großen Spaß!
Was die Barrierefreiheit angeht, ist der Park ebenfalls super aufgestellt. Es gibt überall, wo es nötig ist, Rollstuhllifte, Priority Pass und Virtual Line. Dank der kurzen Warteschlangen und den doch recht wenigen Besuchern hatte ich auch nie das Gefühl, dass ich eine Pause brauchen würde. Falls das aber doch der Fall sein sollte, gibt es mehrere ausgewiesene Rückzugsorte im Park.
Der Park bzw. allgemein das ganze Land setzt sehr viel auf Digitalisierung. An jeder Attraktion findet man einen Bildschirm mit der aktuellen Wartezeit, die App funktioniert prima. Die Mitarbeiter sprechen zu 95 % sehr gutes Englisch und alle waren jederzeit super freundlich. Hier sind die Mitarbeiter keiner festen Attraktion zugeordnet, so trifft man oft dieselben Leute an verschiedenen Attraktionen wieder.
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Da wir durch den Hansa-Park ohnehin schon in Richtung Norden unterwegs waren, lag der Gedanke nahe, den Sommerurlaub ebenfalls im Norden zu verbringen. So schauten wir nach günstigen Fährverbindungen von Lübeck-Travemünde. Von dort sollte es eine Nachtfähre nach Trelleborg bei Malmö geben, welche allerdings erst um 22:30 Uhr ablegen und gegen 8 Uhr am nächsten Morgen ankommen sollte. Das war uns entschieden zu wenig Schlaf und wir stießen auf die Fähre Kiel – Göteborg. Diese gefiel uns in Sachen Schlaf wesentlich besser und so führte uns der Weg nach Göteborg. In Göteborg befindet sich der Freizeitpark Liseberg, wo man mit dem Europa-Park Resortpass 1x jährlich freien Eintritt hat.
Die Fähre war schnell gebucht und auch ein Hotel mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis war rasch gefunden.
Da wir den freien Eintritt mit dem Resortpass genutzt haben, haben wir uns mit dem Preissystem nicht weiter befasst, aber es ist grundsätzlich so, dass man Eintritt und Fahrten getrennt voneinander kaufen kann. Man kann sich dann vor Ort entscheiden, ob man einzelne Fahrten kaufen möchte, ein Armband für Kinderattraktionen für 275 SEK oder ein Armband für unlimitierte Fahrten für 365 SEK. Der reine Parkeintritt kostet 95 SEK und die einzelnen Fahrten sind je nach Typ unterschiedlich teuer.Mit der Bahn ging es von Neustadt aus nach Kiel, wo wir den Nachmittag verbrachten, bis das Boarding für die Fähre beginnen sollte. Das Fährterminal befindet sich etwa 15 Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof und ist gut ausgeschildert. Wer ohne Fahrzeug kommt, braucht nicht schon um 14 Uhr da zu sein, um einzuchecken, aber der Check-in ist bis maximal 30 Minuten vor Abfahrt möglich. Das Boarding beginnt etwa eine Stunde und endet 15 Minuten vor Abfahrt.
Pünktlich um 17:45 Uhr legte unsere Fähre Richtung Schweden ab und wir kamen am nächsten Morgen ausgeruht und pünktlich um 9:30 Uhr in Göteborg an. Wir warteten an Bord im Stau darauf, dass wir das Schiff verlassen konnten, und kamen dann in die Terminalhalle, wo wir uns erst einmal orientieren mussten. Hier stehen auch sie Polizei und der Zoll und ziehen stichprobenartig Reisende raus, die nach ihrem Aufenthaltsgrund und -Dauer gefragt werden. Schließlich fanden wir einen Wegweiser zur Straßenbahn, dem wir folgten, bis der Weg sich nach links und rechts gabelte. Hier gab es keine weiteren Wegweiser mehr und wir wussten nicht weiter. Ein paar andere Reisende bemerkten unsere Ratlosigkeit und zeigten uns den Weg zur Haltestelle. Von dort aus war es kein Problem, den Weg zum Hotel zu finden. Gegen 10:30 Uhr erreichten wir dann das Hotel und verstauten erst einmal unser Gepäck im Gepäckraum. Da Göteborg uns mit reichlich Regen empfing, verwarfen wir den Plan, direkt nach Liseberg zu gehen, erst einmal und erkundeten ein wenig die Stadt.
Übernachtet haben wir in Göteborg im Home Hotel Mektagonen. Das ist nicht weit von Liseberg entfernt, die Straßenbahn fährt nur etwa 5 Minuten zum Nordeingang, 4 Minuten zum Südeingang.
Im Hotelpreis waren Frühstück, Fika (Kaffee und Kuchen) sowie Abendessen inklusive. Letzteres haben wir am Liseberg-Tag allerdings ausgelassen, da der Park bis 22 Uhr aufhatte und das Abendessen nur bis 20 Uhr ging. Wir hatten ein sehr großes Zimmer mit Kochnische und Bad, es war super sauber und ruhig. Das Essen war in Ordnung, Vegetarier oder Veganer werden hier allerdings nicht glücklich, denn es gab abgesehen von Brot und Suppe keinerlei vegetarisches Essen am Abend.Am nächsten Tag war es zwar morgens ebenfalls etwas regnerisch, aber da der Park unter der Woche außerhalb der Ferien erst um 15 Uhr öffnet, war das kein Thema, denn pünktlich zum Mittag kam die Sonne raus. Während wir den Vormittag für die Stadtbesichtigung nutzten, standen wir kurz vor 15 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Korsvägen, dem Nordeingang des Parks. Die Straßenbahn fährt zwar auch zum etwas näheren Südeingang Liseberg Södra, allerdings wussten wir nicht, dass es dort ebenfalls einen Gästeservice gibt. Nach etwa 5 Minuten Fußweg standen wir also am Eingang und holten unsere Freikarten bzw. Ridepässe ab. Die Resortpassnummern wurden im Computer eingegeben und auf Gültigkeit überprüft sowie darauf, ob dieser Pass bereits einmal in diesem Gültigkeitszeitraum in Liseberg war. Das ging sehr unkompliziert und schnell und schon standen wir im Park.
Der Park machte einen extrem gepflegten Eindruck, es gibt viele Spielbuden mit riesigen Packungen von Keksen und Süßigkeiten als Gewinne, aber wenig Thematisierung. Die hat der Park aber durch die beeindruckende Hanglage auch gar nicht nötig. Der Kinderbereich Kaninlandet ist komplett auf grüne Kaninchen getrimmt, man begegnet ihnen dort immer wieder in Form von herumlaufenden und auf dem Spielplatz spielenden Maskottchen und kann auch Fotos mit ihnen machen. Außerdem tragen viele Besucher statt Disney-Ohren hier grüne Kaninchenlöffel auf dem Kopf.
Wie sich herausstellte, waren die Wartezeiten überall 0–10 Minuten und weder VL noch Priority Card nötig. Wir liefen also einfach drauflos und standen kurzerhand vor einer Rolltreppe, die den Hang hinauffuhr. Unten waren u. a. Wegweiser zum Macken Launchcoaster Helix in diese Richtung angebracht und so ließen wir uns hochfahren. Wir fanden den Eingang zu Helix nahezu sofort und stellten uns an. Hier hatten wir uns vorher schon mal einen VL-Platz reserviert, hatten aber noch genug Zeit für eine erste Runde zuvor. Die Warteschlange lief im Zickzack hin und her und hatte gefühlt kein Ende. Kurz vor dem Bahnhof wurden dann die Armbänder kontrolliert.
Wir mussten zwei Züge abwarten, bis wir einsteigen konnten. Die Reihe kann man selbst aussuchen, es wird nicht eingeteilt. Wir entschieden uns für die letzte Reihe und hatten wirklich super viel Spaß! Das Layout ist abwechslungsreich und die Hanglage wird perfekt ausgenutzt. Die Fahrt ist unglaublich smooth und angenehm.
Im Anschluss fuhren wir noch einmal über die Virtual Line, die sich anhand der massiv geschrumpften Warteschlange eigentlich nur für den kürzeren Laufweg gelohnt hat. Diesmal fuhren wir in Reihe 1 und es war noch einmal ein ganz anderes Gefühl!Schließlich gingen wir weiter und kamen zu einem Riesenrad. Die Fahrt wollten wir uns für abends aufheben, wenn es dunkel ist, und so gingen wir weiter. Nach ein paar Metern hörten wir Rockmusik von irgendwoher und beschlossen herauszufinden, wo das herkommt. Es kam von der großen Konzertbühne, wo am Abend ein schwedischer Sänger auftreten sollte, wie wir in der App erfahren haben. Das Konzertticket hätte noch einmal etwa 7 € extra gekostet, aber da wir ja für die Fahrten da waren, liefen wir weiter und kamen zu Uppswinget, einer Screaming Swing oder auch Hochseilschaukel. Das Ding sah nicht so spektakulär aus, aber wir hatten einen Riesenspaß und da praktisch keine Schlange vorhanden war, konnten wir direkt sitzen bleiben.
Als Nächstes kamen wir zum Family Boomerang Luna und zum Nebulaz Tempus. Luna war nett, aber nichts Besonderes, die Fahrt war sanft und angenehm, die Zielgruppe sind aber eher Kinder. Tempus ist ein einziges Chaos. Wenn man nicht genau hinsieht, denkt man, die Arme der Attraktion knallen gleich aufeinander oder verheddern sich hoffnungslos ineinander. Auch diese Fahrt hat Spaß gemacht, war aber keines der Highlights. Direkt nebenan gibt es noch einen Skyroller namens Aerospin und ein Motorradkarussell, wie es auch im Hansa-Park zu finden ist. Auch hier haben wir je eine Runde mitgenommen.
Nun ging es allerdings nicht mehr weiter geradeaus und wir mussten uns erst einmal orientieren. Leider scheint es in Skandinavien allgemein wenig Ausschilderungen zu geben, denn auch hier waren weit und breit keine zu finden. Das Problem hatten wir bereits in der Stadt und bei der Ankunft mit der Fähre. Schließlich fanden wir dann aber doch den Weg, um eine Ebene weiter nach unten zu kommen, und gingen nach demselben Prinzip vor: Alles in einer Reihe abarbeiten, was uns irgendwie interessant vorkam.
So landeten wir beim Karussell Juke Box, wo man ähnlich wie in einem Breakdancer herumwirbelt, aber nicht so heftig. Auch hier sind wir für eine zweite Runde sitzen geblieben. Wir kamen auf dem Weg weiter zur WildSwing, die uns aber nicht so ganz überzeugt hat, vielleicht auch, weil dieses Fahrgeschäft gerade überall aus dem Boden sprießt.
Über eine kleine Brücke ging es als Nächstes zu Loke, einem Frisbee. Hier haben wir 3 Runden warten müssen, was so ziemlich die längste Wartezeit des Tages war. Die Schaukel sah von außen intensiver aus, als sie letztendlich war. Wir fanden es aber nicht schlimm, es war eine nette Abwechslung.

Die Boxautos ließen wir aus und landeten am Bahnhof von Lisebergsbanan. Diese Achterbahn ist wunderschön in den Hang eingebettet, der Lift führt den Hang hinauf und dann geht es in vielen Richtungswechseln wieder bergab. Die Bahn ist ebenfalls sehr lang und macht Spaß. Sie fährt sehr sanft für ihr Alter. Eine Zeit lang war sie die längste Bahn in Europa. -
Camping Oase Ettenheim ist sehr schön, sofern ihr mit Auto kommt. Mit ÖPNV wirds sonst schwierig.
Ansonsten gibt es in Emmendingen noch einen auch für Zelter, da hat man recht gute ÖPNV Möglichkeiten
Wenn du nur einen Stellplatz brauchst, gibts einen in Herbolzheim, Riegel, Kenzingen, Ringsheim oder Schuttern was. In Frankreich drüben hats auch noch ein paar Angebote
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Jetzt wollten wir zu den Wasserrutschen, den Baracuda Slides, aber es fing an zu regnen und wir verzichteten darauf. Stattdessen gingen wir in den nächsten Shop und sahen uns ein wenig um, bis der Regen aufgehört hatte.

Der Schauer dauerte nicht sehr lange und so gingen wir weiter zu Nessi, dem Highlander und dem Flying Scotsman. Nessi war in erschreckendem Zustand, sie rumpelte regelrecht über die Schienen. Dafür hat sie die beste Kapazität im Park. Der Highlander fährt mit zwei verschiedenen Programmen, am Nachmittag werden die Sitze beim Fall nach vorne geklappt. Die Fahrt war trotzdem nicht besonders intensiv, dafür konnte ich die tolle Aussicht über die Ostsee genießen, auch wenn das Wetter nicht ganz so schön war. Der Flying Scotsman war leider auch ziemlich schmerzhaft, aber wir hatten damit nun 6 von 8 Stempeln erreicht. Auch hier gibt es nur einen Zug und man steht lange Zeit auf der Stelle.Als nächstes ging es zum Cornwell Coaster, der Neuheit 2026. Die Wartezeit hier war bei etwa 40 Minuten und auch hier stand man immer ewig auf der Stelle, da auch diese Bahn maximal mit einem Zug betrieben werden kann. Die Fahrt war super smooth und hat auch Spaß gemacht, aber die lange Wartezeit lohnt sich dafür nicht.

Da wir gerade in der Ecke waren, fuhren wir noch eine Runde mit dem Karussell Wellenflug. Da niemand anstand, sind wir für eine zweite Runde sitzen geblieben. Hier muss man seine Brille ebenfalls abnehmen und mit den Taschen zusammen am Rand neben dem Ausgang verstauen.
Da wir gerade daran vorbei kamen, folgte eine Runde Autoscooter. So ganz kapiert haben wir das Spiel nicht und da alle anderen ebenfalls wenig Wert darauf legten, wurde angefangen zu boxen, wie man das bei einem Autoscooter eben tut. Der Mitarbeiter hat das allerdings ziemlich schnell unterbunden und so war es mehr ein langweiliges „Im Kreis fahren“.Nun wollten wir in der App schauen, was es noch gab, was wir noch nicht gefahren sind. Leider zeigt die nur an, was gerade in der Nähe ist und war somit nicht hilfreich. Auch Wegweiser sind rar gesät und somit wenig hilfreich. Wir überlegten, uns eine Show anzusehen, aber an der Freilichtbühne hätte man im Regen sitzen müssen und eine Lasershow hat uns nicht so sehr interessiert. Die Show in der Aquarena hatten wir vor 8 Jahren bereits gesehen und seither gab es keine neue. Für Wasserattraktionen war es uns mit knapp 14 Grad, leichtem Regen und Wind zu kalt und die Kinderattraktionen, die wir noch nicht gefahren waren, interessierten uns nicht sonderlich. So fuhren wir eine Runde Blumenboote. Man schippert hier gemütlich durch schön angelegte Blumenbeete. Es folgte noch eine Runde auf Kärnapulten. Hier musste man – anders als in allen anderen Parks und bei den Achterbahnen hier – seine Haare nicht zusammenbinden. Leider war es zu windig, um Überschläge zu schaffen und somit die Fahrt eher reizlos.
Da uns noch ein Stempel gefehlt habt, nahmen wir die letzte Achterbahn noch mit, den Kleinen Zar. Hier ist es so, dass auf der linken Seite jeder Reihe ein Kindersitz verbaut ist, da diese Bahn eigentlich für Kleinkinder gedacht ist. Da wir eine Minute vor Feierabend anstanden, wurden wir gebeten zusammen zu fahren. Es war wahnsinnig eng und unbequem und nach der zweiten Runde hoffte ich, dass die Fahrt jetzt vorbei ist, aber leider nein. Erst nach der vierten Runde blieb der Zug endlich im Bahnhof stehen und ich konnte aussteigen. Die Bahn mag für Kleinkinder toll sein, aber zwei Erwachsene nebeneinander ist nicht zu empfehlen, auch nicht, wenn man wie ich recht schlank ist.
Schließlich begaben wir uns auf den Weg zum Ausgang und gaben die Stempelkarte im Gästeservice ab. Dort befinden sich im Untergeschoss auch Schließfächer und Toiletten.
Die großen Spinde kosten 5€, die Mittleren 3€. Wer allerdings einen Koffer einschließen möchte, muss ihn die Treppe runter tragen, einen Aufzug konnten wir nicht entdecken.An unserem zweiten Tag habe ich auch den Hochseilgarten ausprobiert. Dieser hat verschiedene Schwierigkeitsstufen und ab der Stelle, wo es kein Zurück mehr gibt, hängt ein großes, gut sichtbares Schild. Beim Gurt anlegen, erklären die Mitarbeiter es aber auch nochmals.
Als wir dort ankamen, war ich gerade die einzige, die anstand und somit bekam ich sofort einen Gurt plus kurze Einweisung und dann konnte es auch schon losgehen. Es gibt immer zwei nebeneinander verlaufende Wege, man kann an jeder Plattform die Seite wechseln. Die Hindernisse waren zum Teil nicht ganz einfach, aber gut machbar mit der richtigen Technik.
Auf dem Rückweg hatte ich ein Kind vor mir, dass sich hoffnungslos verheddert hatte beim Steigbügel-Parcours. Die Mitarbeiter in der Hütte an der Einweisung haben erst versucht, ihm mit Erklärungen zu helfen, haben aber gemerkt, dass es schon in Panik verfallen ist. Einer der Mitarbeiter hat sich dann einen Gurt angezogen und wollte dem Kind zu Hilfe kommen, aber da hat er es mit dem Zuspruch des anderen Mitarbeiters schon fast geschafft und sie haben ihn dann das letzte Stück gezogen, bis er wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Man wird hier also nicht alleine gelassen, wenn man wirklich nicht mehr weiter kommt. Die Anlage ist auch Videoüberwacht, so dass die Mitarbeiter es auch mitbekommen, wenn es nicht in Sichtweite passieren sollte.Im Anschluss haben wir den Niedrigseilgarten erklommen, dieser ist für diejenigen gedacht, die sich entweder nicht auf den Hochseilgarten trauen oder noch zu klein dafür sind. Auch hier sind leichtere und schwierigere Hindernisse dabei, man benötigt aber keine Sicherung oder ähnliches, da der Boden nie weit entfernt ist, bzw. es einen zusätzlich eingefügten Boden gibt. Der Parcours führt durch eine sehr dunkle Höhle, wo wir ohne Handytaschenlampe ab einer bestimmten Stelle nicht weiter kamen. Auf dem Weg sind uns noch mehr Leute begegnet, die ebenfalls Taschenlampen eingeschaltet hatten.
Unseren zweiten Tag beendeten wir auf Grund der noch längeren Wartezeiten als am Sonntag bereits gegen Mittag und fuhren stattdessen ins nicht weit entfernte Eutin. Dazu mussten wir zurück zur Bushaltestelle, welche nicht einfach zu finden ist, wenn man es nicht weiß. Die Haltestelle befindet sich zwar eigentlich unmittelbar am Pavillon mit den Rolltreppen, aber das Haltestellenschild ist in der hintersten Ecke hinter einem Baum versteckt. Es gibt auch keine Sitzmöglichkeiten, während man wartet. Auf unserem Weg durch den Park fanden wir sehr viele wirklich tolle Spielplätze. Einige sind Indoor und andere Outdoor und beides war gut besucht.
Der Park konnte uns bei unserem insgesamt 3. Besuch hier leider gar nicht mehr abholen. Es wirkt vieles sehr verwahrlost und die Fahreigenschaften der Bahnen lassen zu wünschen übrig. Gerade der Bereich um den Supersplash sah schon stark heruntergekommen aus. Nach unserem Besuch wurde bekannt gegeben, dass dieser abgerissen werden soll, weshalb uns die mangelnde Pflege im Nachhinein nicht mehr wundert.



Dem Park fehlt eine Bahn mit etwas besserer Kapazität, es gibt auch keine Wartezeitanzeigen an den Attraktionen. Man findet die Zeiten nur in der App, die nur so semi funktioniert hat oder an den ausgeschalteten Bildschirmen im Park, was uns allerdings nichts genutzt hat. Die Navigationsfunktion der App zeigt leider auch nur an, wie weit die gewählte Attraktion entfernt ist, aber nicht, in welcher Richtung sie liegt. Man muss also erstmal ausprobieren, in welche Richtung die Zahl kleiner wird.
Auch sind uns im Park mehrere Raucherecken begegnet, diese bestanden allerdings anders als in anderen Parks nur aus einem Schild und einem Mülleimer mit Aschenbecher, so dass viele Leute in der Nähe davon auf Bänken gesessen und geraucht haben.
Wichtig zu wissen ist auch, dass Kinderwagen nicht mit in die Restaurants genommen werden dürfen, egal ob sich ein Kind darin befindet oder nicht, das finde ich für einen Familienpark etwas schwierig, gerade wenn die Kinder schlafen und es nicht so schönes Wetter oder knalle Sonne hat. Allgemein ist uns aufgefallen, dass es sehr wenige Schattenplätze gibt, gerade im Wikingerbereich und an der Freilichtbühne oder in den Warteschlangen findet man keinerlei Sonnenschutz.