Meine zwei Euro(pa)-Cent zum Thema "Influencer":
Ich mag die, die aus Spaß an der Freude Content machen. Insbesondere die, die auch jeden Blödsinn mitmachen und Lieder über Freizeitparkgebäck singen oder in Corona-Zeiten ihren eigenen Europapark zu Haus aufbauen. 
Ich bin okay mit denen, die sich sagen: okay, ich verdiene mir ein bisschen was hinzu mit Content. Vielleicht reicht's um den Eintritt zu finanzieren, vielleicht sogar Anfahrt und Übernachtung.
Wo bei mir das Interesse schlagartig nachlässt, ist wenn man merkt: der/die machen das nicht mehr zum Spaß, sondern des Geldes wegen. Dazu zähle ich viele "fachfremde" Influencer, die vom Park gerne hofiert werden, weil sie Zuschauer bringen, die den Park vielleicht noch nicht kennen. Die spulen dann ihr Programm ab, bewerben gleichzeitig noch ihren Sh*t...meh. Muss ich nicht sehen.
Kritisch ist's auch wenn der Creator zwar "vom Fach" ist, aber einfach nur seinen Sendeplan füllen will, egal ob er was zu sagen hat. Da wird ein Besuch dann gleich dreifach ausgeschlachtet, egal ob's was Neues gibt, dann wird halt abendfüllend darüber geredet, dass es auch in diesem Jahr wieder zu Halloween Kürbissuppe, Oktoberfest und Hüttenabend gibt, jeweils mit eigenem Video. Mit Bildern vom Vorjahr illustriert, der Einfachheit halber. Getretener Quark wird wird breit, nicht stark. Und da schaue ich nicht nur auf "unsere" deutschen Influencer, sondern auch ins Ausland...Kanäle wie Park Pass nerven teilweise damit, und haben dann ab und zu doch wieder richtige Perlen dazwischen.
Viele Creator liegen so irgendwie zwischen den Extremen. Die schaut man sich halt an, wenn es nicht besseres zu tun gibt.